Meldungen

Christ-Katholische Kirche in Deutschland

Im Wesentlichen Einheit, im Weiteren Freiheit, in Allem aber Liebe

(Hl. Augustinus)

 

Neuer Gottesdienststandort in Baden Württemberg

 

St. Vinzenz von Paul

 

 

 

1. Synode der Christ-Katholischen Kirche in Deutschland

 

Ein Fest des Glaubens gefeiert

 

Vom 2.- 4. November tagte die erste Synode der Christ-Katholischen Kirche in Deutschland. Die Kirche konstituierte sich durch die Verabschiedung ihres Kirchenrechtes, dem Bekenntis zu ihren Glaubensgrundlagen, sowie durch die Wahl ihres ersten Bischofs und des ersten Synodalrates. Die Tage waren geprägt durch intensive Gespräche, Gebete und dem Erlebnis geschwisterlicher Gemeinschaft. Die Synode dankte von Herzen unserer Schwesterkirche in Kanada, welche durch Bischof Jürgen Schmode vertreten war. Insgesamt war spürbar, wie sehr die Geburtswehen der vergangenen Monate überwunden sind und sich Laien wie Geistliche mit neuem Schwung den Aufgaben der Zukunft stellen wollen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Feier der Vesper und der Abend der Begegnung, unter anderem auch mit Bürgermeister Gerhard Hainzinger (CSU)

 

In der Synodenaula: Gebet, Diskussion und Entscheidung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bischöflicher Wahlspruch: In mei memoriam facietis (Lk 22,19)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bischof electus Klaus und Bischof Jürgen

Die Konsekration von Bischof Klaus ist für den 19. Mai 2019 vorgesehen.

 

 

 

 

 

 

 

Diakonie &Caritas Finanzen Mission Generalvikar Ausbildung Spiritual

 

 

 

Der Synodalrat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Feier der Eucharistie mit Beauftragung unseres neuen Subdiakons Roman Weimann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Synodenakten werden in der kommenden Kirchenzeitung veröffentlicht.

Deo Gratias!

Bischof electus Klaus mit Bischof Jürgen

Eucharistische Gastfreundschaft

 

Gegenseitige Einladung an den Tisch des Herrn ausgesprochen

 

Im ökumenischen Dialog mit der Anglikanischen Kirche in Deutschland (Reformierte Episkopalkirche) konnte die gegenseitige Einladung zur Eucharistie ausgesprochen werden. Die volle Kirchengemeinschaft konnte hingegen nicht festgestellt werden, da die Anglikanische Kirche in Deutschland hierfür ausdrücklich die Übernahme der 39 Artikel der englischen Reformation voraussetzt.

 

Merkwürdigerweise behauptet die Anglikanische Kirche in Deutschland mittlerweile jedoch auf ihren Internetseiten: Die bisherigen Gespräche könnten "nicht exklusiv oder als formelle, bilaterale Absprache mit der „Christkatholischen Kirche“ interpretiert werden." Um die so entstandene Verwirrung in der Sache zu klären, veröffentlichen wir hier die beiden Dokumente, in welchen die beiden Kirchen die Gläubigen der jeweils anderen Gemeinschaft an den Tisch des Herrn eingeladen haben.

 

Von Seiten der Anglikaner wurde diese Einladung ausdrücklich zwar nicht als formale, wohl aber als Herrstellung der Kirchengemeinschaft de facto bezeichnet.Um die entstandene Verunsicherung zu beheben, hat die Christ-Katholische Kirche in Deutschland Bischof Gerhard Meyer um ein klärendes Gespräch gebeten.

 

 

Pastoralbesuch von Bischof Jürgen Schmode in der Gemeinde St. Andreas

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bischof Jürgen besuchte zur Stärkung der Gemeinde, zur Vorbereitung der Synode und zur Visitation unserers neuen Gottesdienstortes in Engen die Gemeinde St. Andreas in Ebenweiler.

 

 

Gemeindeimpressionen aus dem Sommer 2018

Eine Kirche, die das Leben miteinander feiert

Taufe, Erstkommunion, Trauung & Sommerfest

 

 

Kongress in Dresden

Mut zur Religion in der modernen Gesellschaft

 

"Wer das christliche Abendland retten wolle", so Staatsminister Oliver Schenk, mit Seitenhieb auf Pegida, "der möge am Sonntag in die Kirche gehen." Rund vierhundert Personen sind der Einladung des Herder Verlages am 8. September nach Dresden gefolgt, als Vertreter der Christ-Katholischen Kirche waren P. Gerhard Seidler und Diakon Fritz Hartmann zugegen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zunächst fand die Passauer Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Barbara Zehnpfenning griffige Antworten auf die Frage in wieweit Religion in der pluralen und säkularen Gesellschaft geeignet sei Orientierung zu geben. Der Königsweg liegt für Zehnpfenning darin sich selbst, samt der damit einhergehenden Begrenzungen anzunehmen. Wer sich selbst durch Gott angenommen weiß, sei auch in der Lage andere Menschen anzunehmen und für diese Verantwortung zu übernehmen. Der Theologe Dr. Gotthard Fuchs beschrieb den gegenwärtigen Wandlungsprozess der Kirche in unserer Gesellschaft, nicht nur als Sterbeprozess, sondern auch als Erkenntnisprozess. Die Kirche sei kein statisches Gebilde sondern ein dynamischer Organismus. Sie sei wie der Mond, welcher zu unterschiedlichen Zeiten mehr oder weniger in der Lage sei im Licht der Sonne zu strahlen. Die entscheidende Frage für die Kirche in der Gegenwart sei es daher nicht ihre Strukturen und Einflüsse zu sichern, sondern Gott neu zur Geltung zu bringen. „Höre Israel! Der Herr ist unser Gott, der Herr ist einzig. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft. Du sollst deinen Nächsten, ja den Fremden, lieben, er ist wie Du. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden!“ (Mk 12, 28b-34)

Daran anknüpfend zeigte der Münsteraner Dogmatiker Prof. Dr. Michael Seewald die Bedeutung der Anthropologie für die Theologie der Gegenwart auf und führte das Auditorium schließlich an den Anfang des Markusevangeliums. Das was wir zu verkünden haben ist euangelium - frohe Botschaft. In dieser Botschaft kann die Kirche zu jeder Zeit nichts anderes sein, als die Gemeinschaft der Hoffnungsvollen.

Ökumenisches Stundengebet

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Christ-Katholische Kirche gehört der Initiative Ökumenisches Stundengebet an. Regelmäßig treffen sich Christen unterschiedlichster Konfessionen an verschiedenen Orten in Deutschland um miteinander zu beten. Mögen auch unter den Konfessionen große Unterschiede in Fragen des Amtes oder der Sakramente bestehen, im Gebet der Tageszeiten finden die Getauften dann doch zusammen.

 

Nähere Informationen und Gebetsorte finden Sie hier.

 

Fußwallfahrt nach Mariabuchen

Mit Gott auf dem Weg

Heuer geht unsere Wallfahrt am 8. September in den fränkischen Wallfahrtsort Mariabuchen ( Lohr). Anmeldung und Information bei der Pfarrgemeinde St. Patrick (Karlstadt)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Katholisches Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland beendet Konzelebrationsgemeinschaft mit der

Old Catholic Church of British Columbia

 

Ökumenische Verstimmung

 

Wie Bischof Matthias Ring (Bonn) Bischof Gerard Laplante (Vancuver) in einem Schreiben vom 12. Juli 2018 mitteilte, ist es Geistlichen der Old Catholic Church of British Columbia künftig nicht mehr möglich in Gottesdiensten des katholischen Bistums der Alt-Katholiken in Deutschland zu zelebrieren oder als Konzelebranten teilzunehmen. Bischof Ring begründet diesen Schritt mit der Unterstützung der Old Catholic Church of British Columbia für die Christ-Katholische Kirche in Deutschland. Aus Sicht von Bischof Ring sei es ein unfreundlicher Akt der kanadischen Kirche sich an der Etablierung einer zweiten altkatholischen Kirche in Deutschland zu beteiligen. Bischof LaPlante wies den Ausdruck "Unfreundlicher Akt" als unangemessen zurück und rief alle Beteiligten dazu auf, sich mehr von Nächstenliebe, den von Bosheit leiten zu lassen. Trotz allem bleibt es erfreulich, dass die seit 2010 bestehende Einladung zum gegenseitigen Eucheristieempfang für die Mitglieder beider Kirchen durch Bischof Ring nicht wiederufen wurde. Der Briefwechsel ist an den Erzbischof von Utrecht weitergeleitet worden.

 

12. August

Sommerfest der Christ-Katholischen Kirche in Ebenweiler

Herzlich willkommen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Christ-Katholische Kirche in Deutschland steht ab sofort

in voller kirchlicher Gemeinschaft mit der Old Catholic Church of British Columbia,

wir begrüßen unseren neuen Bischof Protektor

 

 

 

 

Bishop Joseph Gérard Alphonse LaPlante

 

Die Old Catholic Church of British Columbia steht in apostolischer Sukzession, ihre Ämter und Sakramente werden sowohl durch die altkatholischen Kirchen der Utrechter Union, als auch durch die röm.-kath. Kirche anerkannt.

 

Die alt-katholische Kirche von British-Columbia ist 1921 mit dem Aufbau der Gemeinde St. Raphael entstanden. Die Gemeinde stand von Anfang an in apostolischer Sukzession über die altkatholische Weihelinie der Kirche von Utrecht. Zunächst war sie in die aus England stammende Gemeinschaft der liberal-katholischen Kirche eingebunden, von welcher sie sich später in Distanzierung zu allen theosophischen Ideen distanzierte.

 

In den dreißiger Jahren nahm die Gemeinde einen enormen Aufschwung durch das langjährige Wirken des ehemaligen römisch-katholischen Priesters Henry Barney (O.M.I.). Der ehemalige Ordensmann brachte das Profil seiner früheren Gemeinschaft in die Gemeinde ein: Missionsarbeit, Dienst an den Armen, Marienverehrung.

Dieses Profil prägt die Gemeinschaft bis heute: „Unsere Geistlichkeit wird nicht bezahlt. Wir sind Arbeiterpriester (verheiratete und zölibatäre), die mit weltlichen Jobs für ihren Lebensunterhalt sorgen. Die Mehrheit der Besucher unserer Kirche sind sehr unterschiedlich ethnisch, sozial, religiös. Alle Menschen sind willkommen. Wir haben viele Beerdigungen, bei denen nur der Priester und die Verstorbenen zugegen sind. Wir glauben, dass jeder Mensch gleichermaßen im Leben und im Tod mit Respekt behandelt werden sollte. Wir bringen die Sakramente an diejenigen, die in Not sind. Wir besuchen auch Patienten in unseren städtischen Krankenhäusern, die aus irgendeinem Grund Ihren Glauben verloren oder verlassen haben oder keinen haben. Wir speisen die Armen, die an unsere Tür klopfen.“

 

Dieses Ideal der Kirche wird durch eine einfache aber bodenständige katholische Spiritualität getragen, nach Möglichkeit mit täglicher Messe, Rosenkranz oder eucharistischer Anbetung. Die Liturgie wird in einer an die liturgische Bewegung der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts erinnernden Reformvariante der römischen Messe gefeiert.

 

Im Laufe der Jahrzehnte haben sich weitere Gemeinden der Alt-Katholischen Kirche von British Columbia angeschlossen unter diesen auch eine ehemalige anglikanische Pfarrei.

 

Seit Anfang der 2000er Jahre sind enge Beziehungen zur deutschen alt-katholischen Kirche erwachsen, aus denen der Wunsch erwuchs, Teil der Utrechter Union zu werden. 2006 schrieb dann Erzbischof Joris Vercamen an die kanadische Kirche und präsentierte den zukünftigen Weg:

Der Erzbischof von Utrecht lud den Bischof der kanadischen Kirche zur Teilnahme an der altkatholischen Bischofskonferenz ein. Zunächst jedoch im Sinne einer Probephase bis 2012 ohne Stimmrecht. Bezüglich der apostolischen Sukzession sieht er keine Schwierigkeiten, da die Weihen stets im kirchlichen Kontext und mit rechter Intention gespendet worden seien.

 

Gegen die Haltung der Utrechter Union erhoben sich sofort heftige Proteste aus der anglikanischen Kirche. Nach dem Ausscheiden der PNCC hatte sich die Utrechter Union für unfähig erklärt, Gemeinden in Nordamerika anzunehmen und alle Gruppen, welche sich dem Altkatholizismus anschließen wollten, an die amerikanische Episkopalkirche verwiesen. Die Anglikaner fühlten sich übergangen und opponierten gegen die Aufnahme der altkatholischen Kirche von British Columbia in die Utrechter Union.

Ihr wirkmächtigster Fürsprecher war der damalige deutsche Bischof Joachim Vobbe. Er versteifte die Diskussion darauf, dass die traditionelle katholische Frömmigkeit der Kanadier nicht zur altkatholischen Wirklichkeit passe und setzte wohl, mit Rücksicht auf die anglikanische Ökumene, gegen den Willen von Erzbischof Vercammen deren Ausschluss aus der Utrechter Union durch. Der Kirche wurde empfohlen Teil der anglikanischen Gemeinschaft zu werden.

 

2010 erschien folgende Erklärung des röm.-kath. Erzbistums von Quebec:

1.Die Priesterweihe innerhalb der altkatholischen Kirche von BC ist gültig

2.Die Sakramentenspendung durch Priester dieser Kirche ist gültig

3.Die Eucharistie darf von RC Gläubigen in dieser Kirche nur in Notfällen (physische oder moralische Unmöglichkeit den RC Gottesdienst aufzusuchen oder Lebensgefahr (zur Zeit diskutieren die RC Bischöfe ob auch die konfessionsverschiedene Ehe ein solcher Notfall ist) empfangen werden.

4.Bei Taufen innerhalb der altkatholischen Kirche von BC gilt, sind und bleiben die Eltern römische Katholiken, so ist auch das Kind römisch. Wechseln die Eltern in die altkatholische Kirche, so ist auch das Kind altkatholisch.

5.In der altkatholischen Kirche getaufte Kinder können in der RC zur Erstkommunion und zur Firmung gehen, werden dadurch dann allerdings RC. Eine Taufurkunde muss vorliegen.

 

Das Verhältnis des katholischen Bistums der Altkatholiken in Deutschland zur Old Catholic Church of BC ist heute folgendes:

 

Bischof Matthias Ring: Brief an Bischof LaPlante vom 24. Januar 2013

„Es steht aber außer Frage, dass Angehörige Ihrer Kirche ohne Einschränkungen an den Gottesdiensten der Alt-katholischen Kirche Deutschlands teilnehmen können, einschließlich der Kommunion, so wie es sicherlich auch im umgekehrten Fall möglich ist.“

 

 

 

Bischof Dr. Roald N. Flemestad verabschiedet

Die Christ-Katholische Kirche hat sich am 5. Juli 2018 von ihrem bisherigen Bischof Protektor Dr.Roald N. Flemestadt mit großem Dank verabschiedet.

 

Pilgerfahrt nach Armenien

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vom 9. – 22. Juli wird Diakon Volker Schulte eine Wander- und Pilgerreise nach Armenien, Berg Karabach und Iran organisieren. In Armenien existiert eine der ältesten christlichen Kirchen der Welt. Die armenische Orthodoxie ist in Armenien Staatsreligion. Höhepunkte der Reise sind der Besuch des am Ende einer Schlucht gelegenen Höhlenkloster Geghard aus dem 13. Jh., eine Fahrt nach Etschmiatsin, Zentrum der Armenisch-Apostolischen Kirche (Weltkulturerbe der UNESCO) und Residenz des Katholikos, des «armenischen Vatikans» sowie zum Kloster Gandzasar, auch aus dem 13. Jh. Es gilt als das schönste Kloster von Berg-Karabach. Dies Reise ist bereits ausgebucht. Allerdings ist eine weitere Pilgerreise zu Ostern 2019 nach Armenien geplant. Interessenten wenden sich an Diakon Volker Schulte.

 

 

 

Geistlicher der Christ-Katholischen Kirche nimmt

an einem internationalen Forschungsprojekt zum Thema Achtsamkeit

vom 3. -13. März an der Pontificia Universidad Católica de Chile teil

Dabei geht es um die Frage, wie in verschiedensten Kulturen Achtsamkeit im Alltag gelebt und weitergegeben wird. Bei der Achtsamkeit handelt es sich um eine mentale Grundkonstante gelingenden spirituellen Lebens. Es sind vor allem fünf wichtige Attribute, die Achtsamkeit ausmachen: beobachten, beschreiben, mit Gewahrsein handeln, Nicht-Bewerten sowie reflektierende innere Erfahrung.

Menschen, die eine achtsame Haltung erlernen wollen, brauchen zunächst die Intention als Ausdruck einer bestimmten Absicht, achtsam zu sein und sich weiterentwickeln zu wollen. Zweitens die Aufmerksamkeit als Zeichen des aktuellen Erlebens ohne Gedankenfixierung, Gefühlsfokussierung oder Bewertung. Drittens den Aspekt der Einstellung als eine akzeptierende, mitfühlende Grundhaltung gegenüber jeglicher Erfahrung und Begegnung. Dies geschieht mittels stetiger Übung, vor allem durch meditative und kontemplative Praktiken. An dem Forschungsprojekt nimmt eine Forscherin der Hansehochschule Groningen, eine Ordensschwester und Psychologin der Universität Ho Chi Minh City, Kollegen der Pontificia Universidad Católica de Chile, eine Forscherin der Psychologischen Fakultät der Universität Moskau sowie zwei Forscher aus der Schweiz, darunter Diakon Prof. Dr. Volker Schulte teil.

 

 

Taufe, Firmung und Erstkommunion in St. Michael (Dachau)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein neuer Christ

 

Nach einer längeren Katechumenatszeit hat Herr Heiko Böhnke die Sakramente der christlichen Initiation am Fest der Erscheinung des Herrn empfangen. Am Beginn des Festgottesdienstes wurde das Dreikönigswasser gesegnet, mit welchem der Katechumene später dann auch getauft wurde. Im Anschluss des Gottesdienstes gestalteten die Frauen der Gemeinde eine Agapefeier.

 

 

 

 

Neue christ-katholische Gemeinde St. Barbara in Saarbrücken gegründet

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Weihnachtsfest haben ehemalige Mitglieder der alt-katholischen Gemeinde aus dem Saarland unter Leitung von Pfarrer Oliver van Meeren die christ-katholische Gemeinde St. Barbara in Saarbrücken gegründet.

Pfarrer van Meeren war fast zwei Jahrzehnte Geistlicher der alt-katholischen Gemeinde im Saarland und zugleich Dozent für Kirchenrecht am alt-katholischen Seminar der Universität in Bonn. Zuletzt hat er sehr liebevoll für die Rennovierung der Friedenskirche in Saarbrücken gesorgt.

Die kontinuierliche Entfremdung des deutschen alt-katholischen Bistums vom katholischen Sakramentenverständnis hat den Geistlichen mit seiner Gemeinde schließlich dazu geführt, sich der Christ-Katholischen Kirche anzuschließen.

 

 

Waldfriedhof in Esselbach (Unterfranken) ökumenisch eingeweiht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gemeinsam mit den evangelischen und dem römisch-katholischen Pfarrern Reinhold Völler und Alexander Eckert gestalteteten die christ-katholischen Geistlichen Priester Thomas Doell und Diakon Dietholf Schröder den ökumenischen Gottesdienst.

Beim Waldfriedhof handelt es sich um einen komunalen Friedhof der Gemeinde Esselbach, welcher auf dem Grundbesitz des Fürsten zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg errichtet werden konnte. Die Friedhofsleitung übernimmt Herr Diakon Dietholf Schröder.

Die Einweihungsfeier wurde durch Ansprachen des ersten Bürgermeisters und des Fürsten, sowie durch die Blaskapelle Esselbach gerahmt.

Der eindrucksvolle Steinaltar und das große Holzkreuz sowie die von wuchtigen Steinen eingefassten Holzbänke wurden von der Firma „Wertheim Holzbau“ gefertigt.

 

 

Neuerscheinung

Mut zur Koinonia

Bausteine einer altkatholischen Ekklesiologie

von Klaus Mass

ISBN: 9783745076509 19,90€

 

 

 

Das Buch betrachtet die Kirche aus altkatholischer

Perspektive.Welche Rolle kommt der Heiligen Schrift

und der kirchlichen Tradition zu? Können aus dem

ersten christlichen Jahrtausend Lösungsansätze für

die kirchlichen Probleme der Gegenwart gefunden

werden? Der Autor fragt nach den Aufgaben der

ökumenischen Theologie heute. Dabei entwickelt er,

ausgehend von der eucharistischen Gemeinde und vom allgemeinen Priestertum der Getauften einen Blick auf die Kirche und ihre Ämter. Schließlich geht er auf brennende Gegenwartsfragen wie die synodale Struktur der Kirche, die Ordination von Frauen zu Diakonen und Priestern oder den Umgang mit geschiedenen und wiederverheirateten Paaren ein.

Link zur Bestellung

 

 

Internationales Symposium, 26. Februar bis 1. März 2017 in Rom

Luther und die Sakramente

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Die Vorträge, Diskussionen und Workshops fanden in der Päpstlichen Universität Gregoriana statt.)

Auf Einladung des Päpstlichen Einheitsrates (Rom), des Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik (Paderborn) und der Theologische Fakultät der Päpstlichen Universität Gregoriana (Rom) fand das Internationale Symposium "Luther und die Sakramente" in Rom statt. Katholiken und Lutheraner haben im gemeinsamen Dialog der vergangenen Jahrzehnte gelernt, die überkommenen Vorurteile und die sich daraus entwickelnden Kontroversen zu überwinden. Heute können sie die Anliegen der Theologie Martin Luthers gemeinsam in einer ökumenischen Relecture neu verstehen. Unter den Referenten waren Prof. Dr. Theodor Dieter (Strasbourg), Prof. Dr. Michel Fédou SJ (Paris), Bischof Dr. Jari Jolkkonen (Evangelisch-Lutherische Kirche Finnlands), Kurt Kardinal Koch (Rom), Prof. Dr. Angelo Maffeis (Brescia), Gerhard Ludwig Kardinal Müller (Rom), Prof‘in Dr. Friederike Nüssel (Heidelberg), Prof. Dr. Jorge Scampini OP (Buenos Aires), Prof. Dr. Wolfgang Thönissen (Paderborn), Prof. Dr. Stefan Tobler (Sibiu)und Prof. Dr. Etienne Emmanuel Vetö CCN ( Rom).

Rund 200 Gäste aus Europa, den USA und Asien waren zur gemeinsamen Begegnung angereist. Zunächst erkundeten die Teilnehmer Rom auf den Spuren Luthers per pedes, anschließend lud die örtliche evangelisch-lutherische Gemeinde zum Abendgebet und Empfang ein. Am Sonntag hatten die Kongressteilnehmer Gelegenheit auch an einem lateinischen Pontifikalamt im Petersdom teilzunehmen. Am Abend feierten sie mit Kardinal Kurt Koch eine Pontifikalvesper in St. Ignatius. Ohne als Referenten aufzutreten nahmen auch Kardinal Kasper, Pater Augustinus Sander OSB (Maria Laach), sowie Bruder Richard von der ökumenischen Gemeinschaft von Taize an den Vorträgen und Diskussionen teil.

Unter den lutherischen Geistlichen fanden sich mehrere Bischöfe aus Finland und Deutschland, unter diesen auch der Altbischof der Selbständig Evangelischen Kirche (SELK) Jobst Schöne und der Mitteldeutsche Regionalbischof Johann Schneider. Die orthodoxe Kirche wurde durch den Archimandriten Kornelius Athanasakis, unsere Kirche durch Generalvikar Klaus Mass vertreten.

Der Liturgie am Aschermittwoch (in der Generalatskirche der Franziskaner-Minoriten) stand Kardinal Müller vor, der den Teilnehmern das Aschenkreuz auflegte und sie zu Versöhnung und Umkehr aufrief. In seinem anschließenden Vortrag zeigte er sich als großer Kenner Dietrich Bonhoeffers, welchen er als Schlüssel zum weiteren ökumenischen Dialog vorstellte.

In der abschließenden Diskussion dankten die Teilnehmer den Referenten und Veranstaltern und forderten zugleich eine stärkere Praxisorientierung der ökumenischen Arbeit ein. Das Fazit eines evangelischen Studenten aus Heidelberg: "So wie auf diesem Symposium habe ich meine Kirche eigentlich noch nie erlebt und verstanden." Besonderer Dank gilt Herrn Dietrich vom Möhler-Institut für die perfekte Organisation.

 

 

 

 

Deutsche Fassung des PNCC Hymnus von Bischof Hodur

1. Einst trugen wir die Last der Knechtschaftsketten, in Liebe hast du uns befreit,

so sind wir alle Jahr zu deinem Dienst bereit.

2. Deine Kirche bauen wir voll Mut, die uns zur Quelle sprießt,

aus welcher ewiglich Glaube, Hoffnung und Liebe fließt.

3. Von den Altären spricht Christus wie zu alten Zeiten,

dass wir unsere blinden Augen öffnen, für seine Armen zu streiten.

4. Auch heute offenbart er sich, inmitten aller menschlichen Leiden,

nährt uns durch Brot und Wort, auf das wir müssen nichts erneiden.

5. Wo wir zweifeln stärkt er uns, richtet uns auf aus der Sünde Niedrigkeit,

wo wir in selbstgefälligem Schlummer ruhn, ruft er uns in des Lebens Wirklichkeit.

6. Neues Leben gießt er unseren Seelen durch der Buße Umkehr ein,

entflammt die Herzen mit heilger Leidenschaft zum Glaubenskampfe rein.

7. Ungesehen unserer Treue, führt Christus unser Held

ohne dass es ihn je reue, durchs sumpf'ge Lebensfeld.

8. Mögen wir in beständiger Treue, solange wir leben,

das heil'ge Banner des Glaubens in unserer Brust zu Gott erheben.

 

 

 

 

Ökumenisches Lektionar in altkatholischer Tradition

für die Kirche in unserer Zeit

Die Christ-Katholische Kirche in Deutschland stellt ihr neues Lektionar vor

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Laut Beschluss der Pastoralkonferenz vom 7. November 2015 soll in den Christ-Katholischen Gemeinden in Deutschland das neue Lektionar zum 1. Advent zum Einsatz kommen.

Die Arbeit am Lektionar hat von der Erstellung des Heiligenkalenders, über die Festlegungen zum liturgischen Jahr, die Auswahl der Bibelperikopen und der Erstellung einer umfangreichen theologischen Einführung (siehe aktuelle Kirchenzeitung) über ein Jahr gedauert, das Ergebnis kann sich wohl mehr als sehen lassen und bildet den Grundstein für eine eigenständige Liturgie in altkatholischer Tradition.

Entstanden ist ein wirklich ökumenisch-liturgisches Buch. Als Bibeltext wird die Zürcher-Übersetzung, der reformierten Kirche der Schweiz, verwendet. Die deuterokanonischen Schriften des Alten Testamentes entstammen der Einheitsübersetzung. Der Jahreskreis folgt bezüglich der Epiphanie und Vorfastenzeit den aktuellen Erkenntnissen der lutherischen Liturgiewissenschaft.

Als erstes christliches Lektionar wird konsequent neben dem Evangelium, täglich auch aus der Tora gelesen. Damit wurde das von Prof. P. Dr. Georg Braulik OSB bereits vor Jahren entwickelte "Wiener Modell" erstmals ins Leben umgesetzt. Für jeden Tag stehen vier Lesungen zur Verfügung, wobei der Liturge bezüglich der zweiten Lesung entweder eine alt- oder neutestamentliche Perikope wählen kann.

Das auf zwei Jahresreihen angelegte Lektionar (Beide Bände zusammen umfassen ca. 1400 Seiten) enthällt darüberhinaus zahlreiche in anderen Lektionaren übersehene "biblische Frauentexte" auf welche ein eigener Anhang verweist. Damit wird erstmals sowohl eine echte Gleichberechtigung zwischen der Bibel Jesu (AT) und dem Evangelium Jesu (NT) hergestellt und in bisher nichtgekannterweise auf die Bedeutung der Frauen in der Heilsgeschichte hingewiesen.

Neben den Sonn- und Werktagen, finden sich Texte für die Heiligengedenktage, für Communetexte und Votivmessen, sowie für Trauungen und Beerdigungen.

Komplettiert wird das Lektionar durch eine kleine Reihe von Vigilien.

So durfte ein aktuelles Lektionar entstehen, welches sich immer wieder an altkirchlich-orthodoxen Traditionen und Überlieferungen orientiert und seinen Nutzern gleichzeitig große liturgische Gestaltungsmöglichkeiten anbietet.

Die Christ-Katholische Kirche in Deutschland dankt zahlreichen Fachgelehrten aus den christlichen Kirchen, sowie aus dem Judentum für ihre Unterstützung durch Rat und Tat.

Das Lektionar kann in gedruckter Version über die Christ-Katholische Kirche zum Selbstkostenpreis von ca. 70 Euro pro Band bezogen werden.

 

 

Die Christ-Katholische Kirche

ist dem Verein "Ökumenisches Stundengebet" beigetreten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Initiative „Ökumenisches Stundengebet“ ist ein Netzwerk für liturgische Spiritualität. Wir schöpfen aus der gemeinsamen Tradition der Konfessionen und öffnen diese für neue Sprach- und Singformen.

Im Stundengebet sehen wir auch eine Antwort auf gemeinsame Herausforderungen im Wandel der Gemeinden wie Personalmangel und die Stärkung des Ehrenamts, Gemeindefusionen und kleiner werdende Gottesdienstgemeinden etc.

Mit vereinten Kräften wollen wir mit Leben füllen, was ökumenisch heute möglich ist: Im gemeinsamen Stundengebet realisiert sich bereits volle Gottesdienstgemeinschaft.