Meldungen

Ökumenisches Stundengebet im Juni


16. Juni in der Wallfahrtskirche Einsbach 19.00 Uhr 

Hochfest des Leibes und Blutes unseres Herrn Jesus Christus


Fronleichnam (03. Juni) 


Preise, Zunge, das Geheimnis
dieses Leibs voll Herrlichkeit
und des unschätzbaren Blutes,
das, zum Heil der Welt geweiht,
Jesus Christus hat vergossen,
Herr der Völker aller Zeit.

Uns gegeben, uns geboren
von der Jungfrau, keusch und rein,
ist auf Erden er gewandelt,
Saat der Wahrheit auszustreun,
und am Ende seines Lebens
setzt er dies Geheimnis ein.

In der Nacht beim letzten Mahle
saß er in der Jüngerschar.
Als nach Vorschrift des Gesetzes
nun das Lamm genossen war,
gab mit eigner Hand den Seinen
er sich selbst zur Speise dar.

Und das Wort, das Fleisch geworden,
schafft durch Wort aus Brot und Wein
Fleisch und Blut zur Opferspeise,
sieht es auch der Sinn nicht ein.
Es genügt dem reinen Herzen,
was ihm sagt der Glaub allein.

Darum lasst uns tief verehren
ein so großes Sakrament;
dieser Bund soll ewig währen,
und der alte hat ein End.
Unser Glaube soll uns lehren,
was das Auge nicht erkennt.

Gott, dem Vater und dem Sohne
sei Lob, Preis und Herrlichkeit
mit dem Geist im höchsten Throne,
eine Macht und Wesenheit!
Singt in lautem Jubeltone:
Ehre der Dreieinigkeit!
Amen.


(Hymnus Pange lingua: Thomas von Aquin 1263) 


Diakonenweihe von Frater Christian

Diakonenweihe von Frater Christian am Pfingstmontag im Kleinen Karmel mit geimpfter und getesteter Familie. Im Anschluss Empfang und Ständchen der Bläsergruppe. 

(Pfingsten aus dem Evangeliar Heinrichs des Löwen (um 1180 n. Chr.)

Komm herab, o Heil’ger Geist,
der die finstre Nacht zerreißt,
strahle Licht in diese Welt.


Komm, der alle Armen liebt,
komm, der gute Gaben gibt,
komm, der jedes Herz erhellt.


Höchster Tröster in der Zeit,
Gast, der Herz und Sinn erfreut,
köstlich Labsal in der Not,

In der Unrast schenkst du Ruh,
hauchst in Hitze Kühlung zu,
spendest Trost in Leid und Tod.


Komm, o du glückselig Licht,
fülle Herz und Angesicht,
dring bis auf der Seele Grund.

Ohne dein lebendig Wehn
kann im Menschen nichts bestehn,
kann nichts heil sein noch gesund.


Was befleckt ist, wasche rein,
Dürrem gieße Leben ein,
heile du, wo Krankheit quält.

Wärme du, was kalt und hart,
löse, was in sich erstarrt,
lenke, was den Weg verfehlt.


Gib dem Volk, das dir vertraut,
das auf deine Hilfe baut,
deine Gaben zum Geleit.

Lass es in der Zeit bestehn,
deines Heils Vollendung sehn
und der Freuden Ewigkeit.


Amen. Halleluja.


Pfingstsequenz, um 1200, zugeschrieben Stephan Langton, Erzbischof von Canterbury,

Marienmonat Mai 


Im Monat Mai gedenken wir in besonderer Weise der Gottesmutter Maria. Wir leben unsere Frömmigkeit je nach Region mit Maiandachten, Wallfahrten, Bittgänge und auch dem Wettersegen. Die Maifrömmigkeit hat sich in der Neuzeit, in Anschluss an die mittelalterliche Passionsfrömmigkeit entwickelt. Die Gottesmutter wird als erfüllter Mensch, als Urbild des Christen, im fruchtbaren Garten Gottes, wie im zweiten und vierten Kapitel des Hohenliedes beschrieben, im Paradies gesehen. Deshalb werden im Mai die Altäre besonders mit Blumen geschmückt und die Pflanzen auf den Feldern und in den Gärten gesegnet.   

Maria, Maienkönigin von 

Guido Görres (1842). 

Das Lied steht in der Tradition des österlichen "Regina Coeli" und greift die Sprachbilder des Hohenliedes auf und endet in der Gotteslobfassung des Bistums Hamburg im Lob auf die Dreifaltigkeit.  

Maria, Maienkönigin,
dich will der Mai begrüßen.
O segne ihn mit gütgem Sinn
und uns zu deinen Füßen!

Maria, dir empfehlen wir,
was grünt und blüht auf Erden,
lass uns in dieser Pracht und Zier
das Werk des Schöpfers ehren.

Behüte auch, Maria rein,
du größte aller Frauen,
das Gotesvolk, die Kinder dein,
im Glauben und Vertrauen

zu Jesus Christus, deinem Sohn,
dem Retter und Befreier.
Lobpreis durch ihn in Ewigkeit
des Vaters Macht und Treue.

O öffne, Himmelskönigin,
im Lied uns Herz und Stimme,
zu danken Gott im Heilgen Geist,
dass wir sein Lob stets singen,

der Christi Kirche ward gesandt
in Sturm und Feuerflammen,
zu führen sie mit seiner Hand
durch alle Zeiten! Amen

Täglich 19.30 Uhr Maiandacht im Kleinen Karmel in Schöllnach

500 Jahre Petrus Canisius


Peter Kanis wurde 1521 geboren und trat als erster Deutscher in den Jesuitenorden ein. Sein Anliegen war es das kirchliche Leben über Bildungseinrichtungen (Jesuitenkollegien) aufleben zu lassen. Er war ein gesuchter Prediger und Autor. Sein Katechismus wurde zu dem Schulbuch der katholischen Jugend seiner Zeit. Canisius gilt nach Bonifatius als zweiter "Apostel" Deutschlands. Sein Gedenktag ist der 27. April. 

Neue Gemeinde in Nürnberg

St. Sebaldus


Die bisherige Nürnberger Gemeinde der Anglikanischen Kirche in Deutschland unter Leitung von Priester Günther Thomann hat sich der Christ Katholischen Kirche angeschlossen und wurde herzlichst von Bischof Klaus begrüßt. 

Aktuelle Ausgabe

Ad Fontes International

Unsere Zeitschrift für Theologie, geistliches Leben und christliche Kultur


10. Jahrgang Ausgabe 2 - 2021

 

Ein Frohes und gesegnetes Osterfest 


Wir gedenken in der Hl. Woche dem Einzug des Herrn  in Jersualem (Palmsonntag), der Einsetzung der Hl. Eucharistie und des Priesteramtes (Gründonnerstag), sowie die einsame Nachtwache im Ölberg. Am Karfreitag des Leidens und Sterbens des Herrn. Am Karsamstag der Grabesruhe und schließlich an Ostern der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus. Der jede Sünde und auch den Tod für ALLE überwunden hat. 

5. März 

Kreuzweg unseres Herrn Jesus Christus 

Am Friedhof des Konzentrationslages Dachau (Am Leitenberg) 


Information und Anmeldung: pfarramt-christ-katholisch@web.de 

Saarbrücken

Ökumenisches Gebet in der Pandemie

27. Februar  


In der Katholischen Kirche St. Josef, Riegelsberg

9.00 Uhr - 17.00 Uhr Offene Kirche


9.00 Uhr Laudes

10.00 Uhr Psalmenlesung

11.00 Uhr Lobpreis

12.00 Uhr Psalmen (meditativ und musikalisch)

13.00 Uhr Jesus unser Heiland

14.00 Uhr Geistliches Kampfgebet

15.00 Uhr Rosenkranz

16.00 Uhr Krankengebet

16.45 Uhr Schlussgebet


Bitte Coronaregeln beachten! 


Eine gemeinsamme Aktion der Apostolischen Gemeinde, der Christ-Katholischen Gemeinde, der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde, der evangelisch-lutherischen Gemeinde, der evangelisch-methodistischen Gemeinde, der Stadtmission, des Gebetshauses und der katholischen charismatischen Erneuerung. 

Österliche Busszeit - Fastenzeit - die 40 Tage vor Ostern


Aschermittwoch - Aschenkreuz


"Bedenke Mensch, dass du Staub bist, und zum Staub zurückkehrst" (Gen 3,19)


Kehre um und glaube an das Evangelium (Mk 1,15), jetzt ist die Zeit der geistlichen Umkehr und Erneuerung. 


Aus: E. Chadwick, My Book of the Church`s Year, 1948 (anglicanhistory) 

Tu deinem Leib des öfteren etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.

(Teresa von Avila)


Jedes Jahr zum Beginn der Fastenzeit, stellt sich der eine oder andere die Frage, welche Vorsätze ihn oder sie heuer durch diese besondere Zeit im Jahr begleiten sollen. Für viele eine willkommene Gelegenheit, überflüssige Pfunde abzunehmenund im Rahmen einer Frühjarskur abzuspecken. Was durchaus legitim und für ein bewußtes Lebensgefühl förderlich ist. 


Andere setzen auf "social media" Fasten, oder den Verzicht auf andere Unterhaltungsformen. Alkohol und Zigaretten stehen auch hoch im Kurs auf der Liste des Fastens.


Das ist alles gut und recht, nur wenn die Vorsätze unser ganzes Vermögen fesseln und binden und wir an nichts anderes mehr denken können, als ja nicht schwach zu werden und den Vorsatz zu brechen, dann ist es nicht mehr so gut!


Freiheit, nicht noch mer Zwang - in der Fastenzeit?


Worum gehts eigentlich in diesen Tagen, oder besser vielleicht, wozu gibt es sie?


Der religiös geprägte Mensch kennt Zeiten und Orte des Fastens, der Enthaltung. Es geht um Erfahrungen, um Vorbereitung: für uns Christen ist Ostern das Fest schlechthin: das Fest des Lebens, der Hoffnung und der alles besiegenden Liebe!


Auf dieses besondere Fest gilt es sich vorzubereiten!


Wir wollen frei werden, ja wovon denn, und viel wichtiger: wofür?


Frei werden für die Begegnung mit IHM den lebendigen Gott, den Gott der mit seiner Liebe die Welt aus den Angeln hebt und fundamental neu geschaffen hat. Für ihn wollen wir uns öffnen, ihm wollen wir begegnen. Dafür verzichten wir auf manche Leckerei um den Hunger nach Gott zu spüren. Nicht um Verzicht um des Verzichtens willen geht es, sondern um die Begegnung mit dem Lebendigen! Wir verzichten auf Ablenkung durch Social Media um Zeit für uns, die Menschen und nicht zuletzt für Gott zu haben. 


"Tu deinem Leib des öfteren etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen." 


Dieses Zitat stammt von Teresa von Avila. Und genau darum soll es gehen in den Tagen der Quadragesima: Ein gutes Buch zum Lesen, Zeiten und Orte der Stille, Aufmerksamkeit in den kleinsten Dingen des Alltags: den Morgenkuss für den Partner ganz bewußt als dankbare Begegnung, einen Freund bewußt anschauen, offener dem vis-a-vis Zuhören, sich eine Tasse Tee als Auszeit gönnen. Und ja, sich Gebete gönnen: Kreuzweg, Rosenkranz, Meditationen,...Diese Zeit ist eine uns geschenkte Zeit. Gönnen wir uns, eine Auszeit aus dem, "wie immer"


Tun wir uns was Gutes, ein neues Hobby, malen, dichten, singen...Sport, Bewegung, schöne Musik. Abnehmen kann helfen, aber auch ein gutes Essen. 


Gerade in der Coronazeit, sollten wir uns die Tage schenkenals Tage des Durchatmens und des zu uns Kommens. Lernen wir uns selbst neu und tiefer kennen, erfahren wir, was uns fehlt, uns gut tut; vielleicht auch wo verborgene Wunden schlummern. 

Im tiefsten unserer Seele finden wir nichts und niemand anderen als IHN, den uns endlos liebenden Herrn.


Ich wünsche eine gute und gesegnete Fastenzeit - Gönnen wir uns die kommenden heiligen vierzig Tage.

Euer Frater Christian      

Was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt, dass habt ihr mir getan (Mt.25,40)

Besuch in der Straßenambulanz St. Franziskus, Ingolstadt


Am 6. Februar konnte Bischof Klaus Bruder Martin Berni in der Straßenambulanz Ingolstadt besuchen und sich von der Arbeit des zum größten Teil ehrenamtlichen Teams beeindrucken lassen. In der Straßenambulanz finden Menschen nicht nur eine Wärmestube und Notschlafstelle, sondern auch medizinische Hilfe. Zum Angebot gehört auch ein Wohnprojekt, die Möglichkeit von Koch- und Kunstkursen, Garten- und Tierpflege. Die Arbeit wird durch ehrenamtliches Engagement und durch private Spenden getragen. Schließlich gehört zum Projekt von Bruder Martin auch die ökumenische Gemeinschaft San Damiano mit einer wunderbaren Hauskapelle und regelmäßigen Taizegebeten. 



Straßenambulanz St. Franziskus

 

Ende der Zeit von Epiphanie - Beginn der Vorfastenzeit

Fest der Darstellung des Herrn - Maria Lichtmess


Nunc dimittis


Nun lässt du, Herr, deinen Knecht,
wie du gesagt hast, in Frieden scheiden.

Denn meine Augen haben das Heil gesehen,
das du vor allen Völkern bereitet hast,

ein Licht, das die Heiden erleuchtet,
und Herrlichkeit für dein Volk Israel.



Blasiussegen


Auf die Fürsprache des heiligen Blasius und der Jungfrau und Gottesmutter Maria  bewahre dich der Herr vor allen Krankheiten, insbesondere vor denen des Halses.

+ Es segne dich Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen. 




Verabschiedung


Die Geistlichen Fritz Hartmann, Gerhard Seidler und Volker Schulte wurden zum 31.1.2021 vom Bischof in den Ruhestand verabschiedet und haben ihre kirchliche Beauftragung zurückgegeben.

Bischof Klaus dankte den Mitbrüdern herzlich für ihre unerschöpfliche treue Mitarbeit über viele Jahre im Dienst unserer kleinen Kirche. 

Auch künftig soll es Seminare zur Weiterbildung geben, der umfassende theologische Studiengang der Döllinger Akademie wird allerdings eingestellt. 

Internationaler Altkatholizismus 



Bischof Augustin Bacinsky verstorben


Bischof Augustin Bacinsky von der Altkatholischen Kirche der Slowakei ist am 19. Januar 2021 infolge einer Covid 19 Infektion im Alter von 71 Jahren verstorben. 


1980 wechselte Augustin Bacinsky von der röm.-kath. Kirche in die altkatholischen Kirche der Tscheslowakei und war dort zunächst als Pfarrer in Brno tätig. Nachdem staatlichen Zerfall der Tscheslowakei war er ab 1993 federführend am Aufbau der altkatholischen Kirche der Slowakei beteiligt, welche im Jahr 2000 offiziell als Mitgliedskirche der Utrechter Union gegründet wurde. 2003 wählte die Synode der Kirche, unter Beteiligung des altkatholischen Bischofs von Österreich Bernhard Heinz, Bacinsky zu ihrem ersten Bischof. Die Bischöfe der Utrechter Union verlangten von der slowakischen Kirche allerdings eine Wartezeit von drei Jahren bis die Bischofsweihe hätte gespendet werden können, woraufhin es zum Bruch zwischen der slowakischen Kirche und der Utrechter Union kam. Daraufhin wurde Bacinsky 2004 durch den portugisischen Bischof Raposo geweiht. 


Augustin Bacinsky führte die Kirche fast genau 18 Jahre. Die Kirche ist staatlich anerkannt und Mitglied der ökumenischen Gremien in der Slowakei. Es gibt ein Netzwerk an Tochterkirchen von Kroatien bis nach Russland.  


Bischof Augustin hinterlässt eine (gleichsam an Covid 19 erkrannte) Ehefrau, sowie eine erwachsene Tochter. Die Beerdigung wird am 30. Januar im kleinen Kreis stattfinden, eine öffentliche Trauerfeier wird erst nach Aufhebung der Pandemiebeschränkungen möglich sein.  




Gebetswoche für die Einheit der Christen

Bleibt in meiner Liebe und ihr werdet reiche Frucht bringen (Joh 15,8-9)


    vom 18. bis 25. Januar 2021



"Wir verpflichten uns, der apostolischen Mahnung  des Epheserbriefes zu folgen und uns beharrlich um ein gemeinsames Verständnis der Heilsbotschaft Christi im Evangelium zu bemühen; in der Kraft des Heiligen Geistes auf die sichtbare Einheit der Kirche Jesu Christi in dem einen Glauben hinzuwirken, die ihren Ausdruck in der gegenseitig anerkannten Taufe und in der eucharistischen Gemeinschaft findet sowie im gemeinsamen Zeugnis und Dienst."


(CHARTA OECUMENICA)



Weihnachtsgrüße von Patriarch Bartholomäus aus Konstantinopel

6. Januar

Gottesdienst zu Epiphanie in Maria Seelenberg (Eggenthal)


Um 11.00 Uhr Festamt mit Pfarrer Gerhard Seidler

Anmeldung und Infos unter: 07584 3233

brunnenhof-kraeuter-und-mehr@t-online.de

Aus: E. Chadwick, My Book of the Church`s Year, 1948 (anglicanhistory) 



1. Januar Beschneidung und Namensgebung des Herrn.

Ein frohes neues Jahr - ein gesegnetes 2021


Von guten Mächten treu und still umgeben,

behütet und getröstet wunderbar,

so will ich diese Tage mit euch leben

und mit euch gehen in ein neues Jahr.

 

Von guten Mächten wunderbar geborgen,

erwarten wir getrost, was kommen mag.

Gott ist bei uns am Abend und am Morgen

und ganz gewiß an jedem neuen Tag.

 

Noch will das alte unsre Herzen quälen,

noch drückt uns böser Tage schwere Last.

Ach Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen

das Heil, für das du uns geschaffen hast.

 

Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern

des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,

so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern

aus deiner guten und geliebten Hand.


Doch willst du uns noch einmal Freude schenken

an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,

dann wolln wir des Vergangenen gedenken,

und dann gehört dir unser Leben ganz.


Laß warm und hell die Kerzen heute flammen,

die du in unsre Dunkelheit gebracht,

führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.

Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.


Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,

so laß uns hören jenen vollen Klang

der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,

all deiner Kinder hohen Lobgesang


(Dietrich Bonhoeffer)


Weihnachten - Fest der Geburt unseres Herrn Jesus Christus

(Michael Rieser, Am Abend vor Christi Geburt )


„Und alle machten sich auf den Weg, um sich eintragen zu lassen, jeder in seine Heimatstadt. Auch Josef ging von Galiläa aus der Stadt Nazaret hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heisst, weil er aus dem Haus und Geschlecht Davids war, um sich eintragen zu lassen mit Maria, seiner Verlobten, die war schwanger. Und es geschah, während sie dort waren, dass die Zeit kam, da sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Futterkrippe, denn in der Herberge war kein Platz für sie.“ (Lk 2)


Dass Jesus in Bethlehem geboren wurde, ist einer kaiserlich-römischen Steuererhebung geschuldet. Es ging ums Geld. Damals nicht anders als heute. Später, als junger Mann, äußert sich Jesus einmal zum Thema Steuern so: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist.“ Für ihn sind die Prioritäten klar. Wenn wir Weihnachten feiern, sind auch heute Prioritäten neu zu sichten. Was zu schenken ist, wie viel Geld man zu Weihnachten für Geschenke ausgibt, Musik von klingenden Glocken und der Wunsch nach klingenden Kassen bewegen Einkaufszentren und Medien.


Doch in diesem Jahr erfahren wir ein Weihnachtswunder namens „Lockdown“. Alles zu, auch die Herberge geschlossen. Ist das vielleicht die Chance für uns Weinachten neu zu entdecken? Die Bibel wird wörtlich: Wir können nicht in unsere Stadt reisen, in den Herbergen der Welt gibt es heuer für uns keinen Platz. Wir stehen da wie Maria und Josef. Wer unterkommen muss, kann dies nur im Stall seiner Freunde „bei Ochs und Esel“.

Jenseits von Luxusreisen und Festtagsbesuchen ist die „Herbergssuche“ bis heute bittere Realität, für Menschen auf der Flucht, für alle Obdachlosen, für Menschen auf der Suche nach einem Intensivpflegebett, für die Misshandelten und Missbrauchten, für die von Politik und Kirche Enttäuschten.


Weihnachten heißt in der Realität des Lebens anzukommen und Mensch zu bleiben!

In der Dunkelheit der Welt einen Schimmer himmlischen Lichtes zu schauen.

In der Stille der Einsamkeit des Lebens den Klang der Engel zu hören.

Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. (Lk 2)


Maria und Josef haben den Stall – demütig und dankbar - angenommen, ihr Kind geboren, die Fremden empfangen und sich von ihnen beschenken lassen. Durch die geschlossene Herberge fällt Weihnachten nicht aus, ganz im Gegenteil sogar kann das Fest auf diese Weise vielleicht auf neue Weise zur Realität meines Glaubens werden.


Obgleich er Gottes Wesen besaß, sah er doch das Gleichsein mit Gott nicht als einen unveräußerlichen Besitz an; nein, er entäußerte sich selbst seiner Herrlichkeit, indem er Knechtsgestalt annahm, ganz in menschliches Wesen einging und in seiner leiblichen Beschaffenheit als ein Mensch erfunden wurde; er erniedrigte sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tode, ja, bis zum Tode am Kreuz. Daher hat Gott ihn auch über die Maßen erhöht und ihm den Namen verliehen, der jedem anderen Namen überlegen ist, damit im Namen Jesu sich jedes Knie aller derer beuge, die im Himmel und auf der Erde und unter der Erde sind, und jede Zunge bekenne, daß Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters. (Phil 2)


Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens!


Frohe Weihnachten Euer +Klaus

Weihnachtsgrüße unserer Schwesterkirche aus Kanada

Advent 


Der Advent bezeichnet die Vorbereitungszeit auf die Ankunft des Herrn (adventus Domini), damit ist zum einen die Zeit der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest (der Geburt Jesu), zum anderen aber auch die Vorbereitung auf die Wiederkunft Christi am Ende der Zeiten gemeint. Mit dem Advent beginnt jeweils das neue Kirchenjahr. Die Kirche kennt den Advent seit ca. dem vierten Jahrhundert als Fastenzeit, welche sich ursprünglich vom Martinsfest (11.11) bis zum Weihnachtsfest erstreckte. Seit Papst Gregor dem Großen kennt die Kirche des Westens vier Adventssonntage. . 

 

O Weisheit,
hervorgegangen aus dem Munde des Höchsten –
die Welt umspannst du von einem Ende zum andern,
in Kraft und Milde ordnest du alles:
o komm und offenbare uns
den Weg der Weisheit und Einsicht.


O Adonai,
Herr und Führer des Hauses Israel –
im flammenden Dornbusch bist du dem Mose erschienen
und hast ihm auf dem Berg das Gesetz gegeben:
o komm und befreie uns
mit deinem starken Arm!


O Spross aus Isais Wurzel,
gesetzt zum Zeichen für die Völker –
vor dir verstummen die Herrscher der Erde,
dich flehen an die Völker:
o komm und errette uns,
erhebe dich, säume nicht länger!


O Schlüssel Davids,
Zepter des Hauses Israel –
du öffnest, und niemand kann schließen,
du schließt, und keine Macht vermag zu öffnen:
o komm und öffne den Kerker der Finsternis
und die Fessel des Todes!


O Morgenstern,
Glanz des unversehrten Lichtes,
der Gerechtigkeit strahlende Sonne:
o komm und erleuchte, die da sitzen in Finsternis
und im Schatten des Todes!


O König aller Völker,
ihre Erwartung und Sehnsucht;
Schlussstein, der den Bau zusammenhält:
o komm und errette den Menschen,
den du aus Erde gebildet!


O Immanuel,
unser König und Lehrer,
du Hoffnung und Heiland der Völker:
o komm, eile und schaffe uns Hilfe,
du unser Herr und unser Gott!


(Die O Antiphonen aus der Liturgie des Advents)

15. November

Abschluss der Wallfahrtssaison 2020 in Maria Seelenberg / Eggenthal


Um 11.00 Uhr treffen sich die Wallfahrer zum Festamt mit Pfarrer Gerhard Seidler

Anmeldung und Infos unter: 07584 3233

brunnenhof-kraeuter-und-mehr@t-online.de

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Einkleidung und Professfeier von Pater Emmanuel Johannes von Kreuz in der karmelitanischen Gemeinschaft St. Teresa am Fest Allerheiligen

Der Totenmonat November


Seit dem vierten Jahrhundert, zunächst im Osten, später auch im Westen feiert die Kirche das Fest Allerheiligen. Es ist ein Gedenktag, an dem aller bekannten und unbekannten Menschen gedacht wird, welche bereits in der Vollendung der Herrlichkeit Gottes angelangt sind und uns auf diese Weise zu Vorbildern im Glauben geworden sind. Wir dürfen auf die Fürsprache der Heiligen vertrauen, da sich in jedem Gottesdienst die himmlische und irdische Liturgie miteinander verbinden. 


Am 2. November gedenken wir am Allerseelen Tag unserer lieben Verstorbenen. Besuchen die Gräber und Segnen diese mit Weihwasser. In den grauen Tagen des Novembers dürfen wir uns Zeit nehem, Zeit um Abschied zu nehmen, Zeit um uns in Liebe und Dankbarkeit zu erinnern. 

Die evangelischen Christen gedenken ihrer Verstorbenen am letzten Sonntag im November dem Ewigkeitssonntag (Totensonntag). Am gleichen Sonntag feiern die katholischen Christen das Christ Königsfest, als den Sonntag vom Wiederkommenden Herrn, der in Ewigkeit herrschen wird. 

Corona Pandemie


Beim zweiten Bundesweiten Lockdown während des Monats November sind Gottesdienste ausdrücklich nicht betroffen. Diese können unter den auch schon bisher geltenden Vorsichtsmassnahmen weiterhin stattfinden. Besonders den Kranken, Alten und Einsammen gilt unsere Aufmerksamkeit und Zuwendung.   

Herzlichen Glückwunsch zu Deiner Hl. Erstkommunion Paul

Eucharistiefeier mit Alphörnern


Am Sonntag, den 18. Oktober wurde der Gottesdienst in St. Andreas Ebenweiler durch das besondere Instrument der Alphörner von Martina & Michael bereichert. Herzlich Dank!  

15. Oktober 

Hochfest der Hl. Teresa von Avila im Kleinen Karmel Schöllnach

18.00 Uhr feierliche Vesper

Wir Karmeliten feiern heute unsere Ordensmutter Teresa van Avila. Wir lassen uns durch ihre Schriften und durch ihr Vorbild hinführen zu Jesus unserem Erlöser. Ein besonderes Augenmerk: Teresa ist die große Lehrmeisterin, die uns hinführt zu jener Freundschaft mit Jesus, die in der Lage ist, uns ein Leben lang zu tragen.


Freundschaft ist ein großes Wort, das uns oftmals zu leicht über die Lippen kommt. Was macht eigentlich eine Freundschaft aus? Im zwischenmenschlichen Bereich, im geistlich-spirituellen Bereich?


Da sein füreinander, auch wenn es “brennt“, ansprechbar sein und bleiben, gemeinsam durch dick und dünn gehen, Spass miteinander haben, zwanglos Lachen, sich Geborgenheit schenken...


Wir begegnen oft Menschen, die sich unmittelbar danach wieder in die Vergessenheit verabschieden. Mancher bleibt Begleiter für unser Leben. Wenige treten in unser Leben und hinterlassen bleibende Spuren. Die besten davon können uns tatsächlich zu Freunden werden. Manches mal schafft es so eine Begegnung sogar, dass unser Leben danach ein anderes ist, als es zuvor war! Einzig weil sich unser Blick auf unser eigenes Leben ändert, wandelt und wir gestärkt und mutvoll unser Leben gestalten, die Perspektive ist eine neue geworden.


Ein Aspekt von Freundschaft ist mir heuer aufgegangen. Mir wurde gesagt: “ich verstehe auch soviel nicht von dir, aber ich nehme es hin!“ Wow! Das ist doch mal was! Vielleicht sollten wir als Schüler Teresas einfach mal lernen, den andern, wie er ist, einfach hinzunehmen?!


Alles, was auf die Freundschaft zwischen Menschen angewandt werden kann, das gilt erst recht für die Freundschaft mit Jesus, unserem wahren und besten Freund! Denn ER nimmt uns einfach hin, wie wir sind, weil ER uns zutiefst liebt.Und diese Liebe kann alles wandeln, auch den Blick auf uns selbst. Und wenn wir uns von Jesus angenommen und geliebt wissen, ändert sich nach und nach unser ganzes Leben - zu einem Leben in Freundschaft mit Gott und den Menschen.


Zum Hochfest unserer heiligen Mutter Teresa von Jesus wünsche ich uns allen Gottes tiefste Freundschaft für unser ganzes Leben - und darüber hinaus


Euer Frater Christian

Neue Gemeinde in Rumänien


Nachdem sich die altkatholische Mission in Ungarn, mit Filialen in der Slowakei und Rumänien aufgelöst hat, hat sich die Gemeinde in Rumänien (Region Siebenbürgen) der Christ-Katholischen Kirche in Deutschland angeschlossen. 

Die altkatholische Mission in Ungarn gehörte bislang zur Nordisch-Katholischen Kirche (NKK) und wurde bereits 2012-2018 von der Christ-Katholischen Kirche begleitet. Nachdem sich die Kirchenleitung der NKK mit den Geistlichen der ungarischen Mission nicht auf ein gemeinsames Entwicklungskonzept verständigen konnte, haben bis auf einen Geistlichen und eine Handvoll Gläubige alle Mitglieder die NKK verlassen. Die kleine Gruppe in Siebenbürgen hat sich der Christ-Katholischen Kirche in Deutschland angeschlossen, welche versuchen wird die Gemeinschaft zu stabilisieren und aufzubauen. Wir bitten Sie um Ihr Gebet. 



Die Karthäuser erhalten den Rosenkranz                     Die Gottesmutter nährt den Hl. Bernhard

Rosenkranzmonat Oktober 


Wenn gleich der Rosenkranz auch während des ganzen Jahres von unzähligen Betern zur persönlichen Andacht genutzt wird, so gilt doch insbesondere der Oktober als Rosenkranzmonat. 


In der lateinischen Kirche kennt man von altersher die Paternosterschnur, eine Gebetskette mit deren Hilfe das Vater Unser meditativ wiederholend gebetet wurde. Kurz nach dem Jahr 1000 wurde das Gebet "Ave Maria" durch den Theologen Petrus Damian aus dem Text des Lukasevangeliums geformt. Zwischen 1250 und 1400 n.Chr. wurde dann die Urform des Rosenkranzgebets durch den Karthäuser- und den Zisterzienserorden sei es als Ersatz oder auch zusätzlich zum Stundengebet verbreitet. Der Legende nach, waren es nicht die Karthäuser und Zisterzienser, sondern der Hl. Dominikus, mit seinem Dominikanrorden, welcher das Rosenkranzgebet im Rahmen einer Vision empfing und unters Volk brachte. Im 15. Jahrhundert wurden dann die Ereignisse ("Geheimnisse") aus dem Leben Jesu hinzugefügt und im 16. Jahrhundert die Formulierung:„Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes.“ Im 20. Jahrhundert wurde dann aus den "Weibern" die Frauen. 


Der 7. Oktober wurde in Errinnerung an die Seeschlacht von Lepanto zum Festtag "Unserer lieben Frau vom Rosenkranz". Johannes XXIII bat darum den Rosenkranz eifrig zur Vorbereitung auf das II. Vatikanum zu beten. 


Ave Maria, gratia plena,
Dominus tecum.
Benedicta tu in mulieribus,
et benedictus fructus ventris tui, Iesus.


Sancta Maria, Mater Dei,
ora pro nobis peccatoribus
nunc et in hora mortis nostrae.

Amen.


4. Oktober Erntedank

10:30 Uhr: Eucharistiefeier im Garten von Familie Rinn in Ragenreute

Infos unter: Telefon: 07584 –3233, Email: brunnenhof-kraeuter-und-mehr@t-online.de

15. September 

Wallfahrt zu den Märtyrern von Dachau


Zur Morgenhore benutzen wir bereits die Eigentexte zu den Märtyrern, um uns auf den Tag einzustimmen. Das Erzbistum München und Freising hat diese Texte vorbereitet für den Gedenktag der Seligen Märtyrer von Dachau, deren Fest am 12. Juni gefeiert wird. Auf der Herfahrt vertiefte eine Rosenkranzandacht unseren Blick auf die Seligen Bekenner.


Zunächst feierten wir mit unserem Bischof Klaus die Hl. Messe im Gedenken an die Märtyrer und aller Opfer von Terror und Gewalt. Danach besuchten wir die Schwestern des Karmel Hl. Blut. Nach kurzem Gruß und eine Visite im Klosterladen betraten wir die KZ-Gedenkstätte Dachau.


Wenn man das Tor passiert und durch die Tür mit der Aufschrift “Arbeit macht frei“ geht, wird einem schon ganz anders. Entlang des Gebäudes der Lagerleitung, die jetzt Ausstellungen beherbergt; dahinter der Bunker, das Lagergefängniss!


Wir gehen weiter - zu der Rekonstruktion der Baracken der Insassen. Vorbei an den Schlafabteilungen, Essensabteil, Toiletten,..., Baracke um Baracke. Ich kämpfe mit den Tränen, mit aufkommender Übelkeit.


In MEINER Heimat! In meinem Bayern hat man Menschen grundlos einfach verrecken gelassen. Erschossen, Vergast! Ich bin zwar unschuldig daran, was meine Vorfahren taten aber ich kann zumindest die Opfer dieses grauenvollen Mordens nicht in die Vergessenheit entlassen, deswegen teile ich das heute so mit euch, schreib euch meine Tränen und meine Fassungslosigkeit über diesen Abgrund menschlichen Hasses.


Nach den Platz auf dem Baracke sich an Baracke schließt, erreichen wir die Krematorien, wo die Leichen der zahllosen Opfer “entsorgt“ wurden. Das letzte Gebäude raubt mir förmlich den Atem. Erst eine Umkleide, wo die Opfer sich entkleideten um dann im Warteraum auf das “Brausebad“, wie die Inschrift über der Tür aufklärt, zu warten. In diesem Bad wurde dann ein Gas eingeleitet, das ihr Leben auslöschen sollte. Dann folgt Leichenraum und ein weiters Krematorium danach ein zweiter Leichenraum für die Opfer aus dem Lager, die den Strapazen und Folterungen oder Krankheiten erlegen sind.


Anschließend gingen wir einen Weg am dem Aschegrab an Aschegrab sich reiht, Ehrengrab an Ehrengrab. Ich kann die Tränen nicht mehr zurückhalten, und jetzt beim Schreiben kommen sie wieder über mich. An einer Stelle passieren wir den Ort, wo die Verurteilten mit Genickschuss exekutiert worden sind. Ich nehme meinen Rosenkranz zur Hand, im Beten finde ich meine Fassung wieder. 


Euer Fr. Christian

Strukturentwicklung


Ab 1. September 2020 werden die Pfarrei St. Patrik (Karlstadt) und die Mission St. Petrus (Schwaigern) aus dem Bistum der Christ-Katholischen Kirche ausgegliedert und als eigenständiges Missionsbistum (Apostolische Administratur) der Jurisdiktion von Bischof Dr. Thomas Doell unterstellt.  

Zeitgleich übernimmt das Missionsbistum in Zusammenarbeit mit unserer kanadischen Schwesterkirche die Verantwortung für mehre lateinamerikanische Gemeinden, welche sich im vergangenen Jahr der Old Catholic Church of B.C. angeschlossen hatten.

Sonntag 16. August 10.30 Uhr 


Fest Entschlafung Mariens

Eucharistiefeier mit Kräuterweihe im Brunnenhof /Ebenweiler


Infos unter: brunnenhof-kraeuter-und-mehr@t-online.de

Saarbrücken

Charismatischer Gottesdienst mit Diakon Stephan Reinstädtler

Am 8. August  um 18.00 Uhr in der Evangelischen Kirche in Saarbrücken - Riegelsberg

Infos unter: diakon.stephan@yahoo.com


Handauflegen, eine urchristliche Tradition und eine heilsame Erfahrung 


Im christlichen Heilungsdienst wird der Begriff "Heilung" biblisch-theologisch umfassend verstanden und zielt auf Körper, Seele und Geist. Heilung und Gesundheit sind daher nicht gleichzusetzen. Ziel ist der Heile Mensch und nicht der "Unversehrte." Der Heile Mensch, der sich selbst, Gott und den Nächsten anzunehmen vermag. Heilung kann daher auch bedeuten eine Krankheit, Behinderung oder auch den Tod zu akzeptieren. Christliches  Handauflegen hat nichts esoterisches, sondern ist stets eingebettet in den Glauben und die Gemeinschaft der Kirche.


Nähere Informationen bei Diakon Stephan Reinstädler unter 0163 / 5802700 

31. Juli - 2. August 

Pastoralkonferenz der Christ-Katholischen Kirche 

im Karmel Haidhof / Schöllnach


Am ersten Augustwochenende haben sich die Seelsorger unserer Kirche zur Pastoralkonferenz in Schöllnach getroffen. 


Die brüderliche Begegnung begann, bei allen nötigen Hygienerücksichten, mit einem bayerischen Abend, an welchem auch der örtliche Bürgermeister Alois Oswald (Freie Wähler) teilnahm, im Karmel Haidhof. Der Samstag Vormittag stand im Zeichen der Diskussion und des Austausches. Am Nachmittag tagte die Konferenz in der Abtei Niederaltaich und besuchte dort die byzantinische Kirche und das ökumenische Institut, in welchem dann auch der Gottesdienst mit der Beauftragung zweier neuer Subdiakone stattfinden konnte. 

Den Mönchen der Abtei ist nicht nur für ihre großherzige Gastfreundschaft, sondern auch für die fundierte Vermittlung byzantinischer Spiritualität und Liturgie von Herzen zu danken.  


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Theologischer Einkehrtag mit der Hochkirchlichen Vereinigung in Österreich

14. Juli (10 - 17 Uhr) 

Theologie und Spiritualität beim Heiligen Augustinus

Infos und Anmeldung bei Pfr. i.R. Wolfgang Fischer unter: (0043) 07245 22431




30./31. Mai

Pfingstfest Vigil mit feierlicher Profess


 im Karmel Haidhof 




17. Mai


Eröffnung der Wallfahrtssaison in Maria Seelenberg Eggenthal


Erster öffentlicher Gottesdienst fand unter den notwendigen Hygienemassnahmen statt.  


Berühre mich nicht. Der Auferstandene Christus begegnet Maria von Magdala. Fra Angelico.



Liebe Mitbrüder und Schwestern im Herrn,
liebe Freunde der Christ - Katholischen Kirche,


so ein Ostern haben wir noch nicht gefeiert. Heuer steht das Fest ganz im Zeichen der schrecklichen Pandemie. Ein erstes Gedenken gilt den meist hochbetagten Verstorbenen, denen, die keinen Abschied nehmen konnten, denen, die künstlich beatmet werden müssen. Aber auch denen, die den Laden am Laufen halten, sei es im Krankenh aus, im öffentlichen Dienst oder auch im Lebensmittelhandel. Angesichts des Dramas steht die Welt still. Shutdown. Aus.


Die Kirchen sind geschlossen, Gottesdienste finden virtuell, medial, oder im kleinsten Kreise statt.
Familien sind aufgefordert einander nicht zu besuchen.
Abstand halten ist das Gebot der Stunde. Noli me tangere, berühre mich nicht. Das Grab ist leer und doch ist die Auferstehung längst nicht vollendet. Unsere Stunde heute, ist die Morgenstunde des Ostertages. Maria erblickt den Auferstandenen, doch erkennt ihn nicht. Hält ihn für den Gärtner, der den Herrn möglicherweise fortgetragen hat. „Wo hast Du ihn hingelegt?“
Die Ostererkenntnis kommt nicht vom Sehen, sondern vom Hören.


„Maria, weine nicht. Ich bin auferstanden aus dem Reich des Todes, doch noch nicht aufgefahren zum Vater. Du bist mittendrin im Ostergeschehen - noli me tangere – greife nicht ein. Geh zu meinen Brüdern und sage ihnen, dass ich auf dem Weg zu meinem und eurem Vater bin.“
„Rabbuni, Herr, das will ich tun.“ Ostern bedeutet für Maria hören ohne zu begreifen und sein Wort doch den Brüdern zu künden.


Und das im verstörenden Schmerz des Karfreitags, wie auch wir nicht zusammen kommen können, wie wir den Herrn, weder im Sakrament der Buße, noch des Altares ergreifen können. Wie die Apostel können auch wir nur hinter verschlossenen Türen stellvertretend für und miteinander beten.


Das Markusevangelium berichtet von einem jungen Mann, der nur mit einem Tuch, seinem letzten Hemd, bekleidet, Jesus nachfolgen wollte, als dieser im Garten Getsemmani von den Soldaten verhaftet wurde. Als sie ihn zu packen versuchten, lief er vor Schreck nackt davon.


Dieser junge Mann mag es gewesen sein, den die Frauen am leeren Grab, nun in einem leuchtend weißen Gewand der Hoffnung,antrafen und der ihnen die Botschaft von der Auferstehung verkündete.


Dieses Jahr ist Ostern still. Wie damals.
Der Herr ist wahrhaft auferstanden!

Mögen aus allen Schrecken frohe Ostern werden!


+ Klaus

Aufgrund der aktuellen Corona-Infektionskrise müssen alle gegenwärtig geplanten Gottesdienste und Kirchenveranstaltungen abgesagt werden. Selbstverständlich können Sie auch weiterhin Ihre Gebetsanliegen an unsere Geistlichen richten, die diese im persönlichen Gebet oder auch in der nichtöffentlichen Feier der Eucharistie vor Gott tragen werden. 


Die öffentlichen Gottesdienste werden wieder stattfinden, sobald diese durch Politik und Gesundheitsbehörden als verantwortbar gelten. Wer möchte ist eingeladen sich in diesen Krisenzeiten unserem Gebetsnetz anzuschließen, bitte kontaktieren Sie dazu Pfarrer Gerhard Seidler unter: brunnenhof-kraeuter-und-mehr@t-online.de (Stichwort Ökumenische Vesper - Gebetsnetz). 


Bleiben Sie gesund und beten Sie mit uns für die Kranken.


Ihr  + Klaus Mass, Bischof

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Besuch im Kleinen Karmel Haidhof

Christ-Katholiken besuchen Kloster in der Nähe von Passau. Gebet - Schweigen - Landwirtschaft 




Englandreise von Bischof Klaus Mass (26. - 29. Februar) 


Altkatholische Schwesterkirchen in England und Deutschland vereinbaren nach intensiven ökumenischen Gesprächen Abkommen zur Interkommunion

 

Gottesdienste in den Oratorien von Southport und Rugeley.

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Die ehemalige Dominikanerkirche und heutige altkatholische Kathedralkirche St. Thomas

2. Februar 2020

Feier der Darstellung des Herrn "Maria Lichtmess" in Österreich



Während dieses besonderen Gottesdienstes wurden nicht nur die Kerzen für das kommende Jahr geweiht, sondern auch der Priester Prof. Mag. Wolfgang Fischer durch Bischof Klaus Mass in den Klerus der Christ-Katholischen Kirche aufgenommen. 


Sonntag, 2. Februar 18.30 Uhr in St. Paulus

Theresienthalstraße 71   A 4810 Gmunden

Studientag Theologie am 1. Februar 2020

Einführung ins Alte Testament

Welche Bedeutung kommt der jüdischen Bibel für die christliche Lehre und meinen persönlichem Glauben zu?

Alle Teilnehmer sind eingeladen für sie wichtige oder auch problematische alttestamentliche Bibelstellen mit der Anmeldung zu benennen, welche dann während des Seminars bearbeitet werden können.

Das Seminar ist für alle Interessierten offen.

Anmeldung und Infos unter:  brunnenhof-kraeuter-und-mehr@t-online.de



Studientag Spiritualität

Grundlagen von christlicher Spiritualität und Mystik

Wie kann der christliche Glaube sowohl in der Gemeinschaft der Kirche, als auch im persönlichen Leben konkret zum tragen kommen? 


Ort: Brunnenhof Ebenweiler

Zeit: Samstag, der 23. November 9.00 - 17.00 Uhr. 

Weitere Infos unter: brunnenhof-kraeuter-und-mehr@t-online.de


Ökumene


Interkommunionabkommen zwischen der Christ-Katholischen Kirche in Deutschland und  anglokatholischen Kirchen in Argentinien und Brasilien abgeschlossen


Iglesia Anglocatolica de Argentina



Igreja Anglicana Católica do Espirito Santo


Die Kirchen gehören internationalen anglokatholischen Netzwerken an, die sich zum Teil überschneiden, zum Teil aber auch unabhängig voneinander agieren. Es handelt sich um junge Kirchen, die in Alter, Größe und Struktur der christ-katholischen Kirche ähnlich sind. Der weitere ökumenische Dialog zwischen den Kirchen soll herausarbeiten, inwieweit eine globale Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Kirchen und deren Netzwerken möglich ist.   



Internationaler Altkatholizismus

Bischof Adam Rosiek trift Papst Franziskus











Pilgerreise und ökumenische Gespräche führt Vertreter der  polnischen

Nationalkatholischen Kirche nach Rom 


Tage gelebter Liturgie vom 02.-06.10.2019 in München


Jahrestagung der Initiative Ökumenisches Stundengebet tagt in der

Katholischen Akademie Bayern


Thema: Die Christen und die Stadt

Das war lange Zeit ein Dream-Team. Seit Konstantin eroberte die Kirche mit imposanten Bauwerken und prächtigen Prozessionen den öffentlichen Raum für sich. Bis heute prägt das die städtebauliche Identität Europas. Aber heute wohnt man als Christ anders in der Stadt. Nicht mehr Mainstreamer, sondern Sonderling. Nicht mehr auftrumpfend, sondern bescheiden, manchmal leicht verschämt. Diese Tagung analysiert die gesellschaftlichen Veränderungen und fragt, wie ihnen Gehalt, Form und Stilistik der Feier des Glaubens gerecht werden können.

Den Tagunsflyer finden sie hier.

Anmeldung über die Katholische Akademie

Internationaler Altkatholizismus

Erzbischof Dr. Joris Vercammen kündet seinen Ruhestand an


Der Erzbischof von Utrecht, Dr. Joris Vercammen (66), hat in einem Brief an seine Geistlichen und seine Gemeinden angekündigt, am 11. Januar 2020 nach fast zwanzig Amtsjahren in den Ruhestand zu treten.


Erzbischof Joris wurde am 11. März 2000 zum Erzbischof von Utrecht gewählt und am 1. Juli des selben Jahres im Dom zu Utrecht von Bischof Jan Lambert Wirix (Haarlem), Bischof Wiktor Wysoczański (Warschau) und Bischof Joachim Vobbe (Deutschland) zum Bischof geweiht. Als Erzbischof von Utrecht leitete er nicht nur seine Diözese, sondern war gleichzeitig Präsident der Bischofskkonferenz der Utrechter Union, der sieben alt-katholische Kirchen in Europa angehören. 2006 war er massgeblich an der Aufnahme der Old Catholic Church of British Columbia in die Utrechter Union beteiligt. 


Leider konnte er keine bleibenden Akzente für die Einheit des Altkatholizismus über den Atlantik hinweg setzen. Weder konnte er die Polish National Catholic Church (USA), noch die Old Catholic Church of B.C. (Kanada) in der Utrechter Union halten. Auch die Aussöhnung mit der Kirche der Mariaviten (Polen), die während seiner Amtszeit zum greifen Nahe lag, konnte letztlich nicht realisiert werden. Genauso blieb eine weitere Vertiefung zu den Kirchen der Orthodoxie, wie sie 1987 in "Koinonia auf altkirchlicher Basis" formuliert werden konnte, ergebnislos. 2014 empfing Papst Franziskus die Utrechter Bischofskonferenz in Privataudienz. Während Erzbischof Joris lediglich von einem Familienzwist sprach, mahnte der Papst, dass sich der Graben zwischen beiden Kirchen eher verbreitert habe. Ein volles Plus auf ökumenischer Ebene konnte die Utrechter Union lediglich mit der Feststellung der vollen Kirchengemeinschaft mit der Kirche von Schweden erziehlen.  


Mit Erzbischof Joris geht ein hoch gebildeter und menschlich zutiefst sympathischer Lotse vom Bord seiner Kirche. Alle persönlichen Begegnungen und Gespräche mit ihm bleiben in bester Erinnerung.  

Ökumenische Ehrung

Hochkirchliche Vereinigung Augsburgischen Bekentnisses in Österreich nimmt Christ-Katholischen Bischof in ihre Gemeinschaft auf











Die Gemeinschaft gibt Zeugnis für die Einheit der Christen und den biblischen Auftrag das christliche Erbe in "evangelischer-Katholizität" über die Grenzen der Konfessionen hinaus, zusammen  in die Zukunft zu tragen. Konventältester Prof. Mag. Wolfgang Fischer begrüßt Bischof Klaus Mass in der Hochkirchlichen Vereinigung. 

Sommerfest zu Entschlafung Mariens (10. /11. August) in St. Andreas Ebenweiler

Mit Primiz von Prof. Dr. Volker Schulte













Samstag, 10. August, 18°° Uhr: Abendgebet und geselliger Abend


Sonntag, 11. August, 10:00 Uhr: Eucharistiefeier zu Maria Entschlafung mit Primiz und Kräuterweihe (im Anschluss Mittagessen)


Schwäbische Schäfer überreichen Bischof Klaus besonderen Hirtenstab










(Fotos Peter Schiedner)


Das Schäferehepaar Konrad und Rosi Listl aus Kaufbeuren (Arbeitsgemeinschaft Kammerunschafe) erläutern die Funktion eines Hirtenstabes. Mit der Schaufel lassen sich Pflanzen ausstechen, sowie Steine und Sand werfen. Mit der Krümme können die Tiere am Hinterlauf eingefangen werden. Mit dem kräftigen Ende des Stabes kann der Hirte Angreifer abwehren und wenn er müde ist, sich auf diesem aufstützen. Während sich ein Schäfer nur um Schafe kümmert ist ein Hirte jedoch für alle Tiere des Ortes zuständig.





Diakonen- und Priesterweihe 


Am 20. Juli weihte Bischof Klaus den Theologen Stephan Reinstädtler zum Diakon und den Diakon Volker Schulte zum Priester.

















(Fotos Peter Schiedner)


Pastoralkonferenz (19.-21. Juli)

Die Geistlichen der Kirche trafen sich zur jährlichen Pastoralkonferenz

in St. Andreas Ebenweiler


















Bischof Klaus führte in seinem Bericht durch die Entwicklungen des vergangenen Jahres, dankbar blickte er auf Synode und Bischofsweihe zurück und zeigte die aktuellen ökumenischen Perspektiven der Kirche auf. Im Anschluss erarbeiteten die Geistlichen  unter Moderation von Weihbischof Thomas gemeinsam konkrete Aufgaben für das kommende Jahr. 




 

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Vereinbarung über die Communicatio in sacris (Interkommunion)

zwischen der
Christ-Katholischen Kirche in Deutschland
und der

Altkatholischen Kirche der Slowakei  (Starokatolícka cirkev na Slovensku)


Die Christ-Katholischen Kirche in Deutschland und die Altkatholischen Kirche der Slowakei erkennen sich als katholische Schwesterkirchen im gemeinsamen altkatholischen Bekenntnis und stehen daher in Kirchengemeinschaft. Beide Kirchen bleiben selbständig und gehen keinerlei gegenseitige Verpflichtungen ein, außer die Mitglieder der jeweils anderen Kirche an den Sakramenten teilhaben zulassen. Die Sakramentengemeinschaft erfordert von den beiden Kirchen nicht die Akzeptanz aller Lehrmeinungen, sakramentaler Frömmigkeit oder liturgischer Praxis, die für die andere charakteristisch ist, sondern bedeutet, dass die jeweils andere alles Wesentliche des katholischen Glaubens festhält.


                   28. Mai 2019            

                    

           Erzbischof Augustín Bačinský                          

           Bischof Klaus Mass                                     


Kanzel und Altargemeinschaft mit der Hochkirchlichen Vereinigung Augsburgischen Bekenntnisses e.V. in Österreich vereinbart


Am 26. Mai 2019 konnten der Konventsälteste Prof. Mag. Wolfgang Johannes Fischer, Pfr. i.R. und Bischof Klaus Mass die Gegenseitige Einladung zur Altar- und Kanzelgemeinschaft (auf Grundlage des bisherigen Lutherischen - Katholischen Dialoges) aussprechen. Da die Hochkirchliche Vereinigung sowohl ein katholisches Amts- und Sakramentenverständnis vertritt, als auch über Priester in apostolischer Sukzession verfügt, stand einer gegenseitigen Zusammenarbeit nichts im Wege.


Die hochkirchliche Vereinigung Augsburgischen Bekenntnisses wurde 1918 in Berlin von protestantischen Pastoren gegründet und lehnt sich mit ihrem Namen an die anglikanische „High Church“ mit ihrer Nähe zu den Vätern und altkirchlichen Bekenntnissen, sowie ihrem überkonfessionellen Charakter mit protestantischen, katholischen und orthodoxen Bezügen an. Sie versucht das "katholische Erbe" (insbesondere das priesterliche Amt sowie die Feier der Eucharistie) innerhalb der evangelischen Kirchen wach zu halten und ermutigt andere Kirchen dazu ihr "evangelisches Erbe" (Schrift und allgemeines Priestertum) neu zu entdecken. Von 1930 bis 1962 leitete und formte der Religionswissenschaftler und Ökumeniker Prof. Dr. Friedrich Heiler die Gemeinschaft. Sie ist heute als Teil der evangelischen Kirche anerkannt und wertgeschätzt.


Die Gemeinschaft, welche selbstverständlich auch Laien aufnimmt, könnte im weiteren Sinne des Wortes als "Priesterbruderschaft" innerhalb der lutherischen Kirche verstanden werden. Ihre Apostolische Sukzessesion, welche Kardinal Koch 2018 als "formal legitim" bezeichnete, geht auf die syrisch-orthodoxe Weihelinie von Joseph Rene Vilatte zurück.


Die Hochkirchliche Gemeinschaft Augsburgischen Bekenntnisses in Österreich hat nun mit der Christ-Katholischen Kirche in Deutschland eine Vereinbarung darüber getroffen, dass die Mitglieder beider Gemeinschaften die Sakramente durch Priester der jeweils anderen Gemeinschaft empfangen können. Diese Vereinbarung bezieht sich ausdrücklich nur auf den Regionalkonvent in Österreich, sie betrifft nicht die gleichnamige Gemeinschaft in Deutschland, oder deren Unterorganisationen (z.B. Johannesbruderschaft), auch ist es keine Vereinbarung mit der lutherischen Kirche in Österreich.


Internationaler Altkatholizismus

Gedenkfeier der Old Catholic Church of UK zum 100. Todestag des ersten altkatholischen Bischofs von Groß Britanien Arnold Harris Mathew (1852-1919)








Samstag 1. Juni 2019 um 14.00 Uhr

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Eingeladen zum Fest des Glaubens







Neue Trinitatiskirche der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche

(SELK) in München eingeweiht

Die Trinitatisgemeinde hatte zur Weihe ihrer neuen Kirche am Fest Christi Himmelfahrt eingeladen. Bischöfe der Christ-Katholischen Kirche und der SELK begegnen einander in München.






Bischof Klaus gratulierte zur Einweihung der neuen Kirche. Bischof Hans-Jörg Voigt sprach seine Glückwünsche zur Bischofsweihe nocheinmal persönlich aus.


Die neue Trinitatiskirche konnte innerhalb nur eines Jahres errichtet werden. Wer durch die gläsernden Eingangstüren ins Foyer des Gemeindezentrums eintritt wird von einem großen Lutherbild begrüßt. Zur linken öffnet sich dann der schlichte, mit blendfreien Nordlichtern erleuchtete Sakralraum in welchem die von Helmut Kästl geschaffenen Kirchenfenster aufzuleuchten beginnen. Altar, Ambo und Taufstein (Thomas Huber) bestechen durch ihre schlichte Zurückhaltung und stellen sich ganz in den Dienst der Liturgie. 

Der stolze Bauherr Pfarrer Frank-Christian Schmitt durfte nicht nur zahlreiche Gäste aus Politik und Ökumene begrüßen, sondern auch Glaubensgeschwister aus Nürnberg, Memmingen und Stuttgart, sowie Künstler und Handwerker, welche den Kirchenbau errichtet haben.

Der Festgottesdienst wurde musikalisch durch den Dekanatsposaunenchor, sowie durch den Kirchenchor der Trinitatisgemeinde gestaltet. Bischof Voigt sprach in seiner Predigt davon, das Himmelfahrt nicht bedeute, dass Gott irgendwo im All zu finden sei, sondern "überall". Damit  auch hier in dieser neuen Kirche, insbesondere bei der Verkündigung des Wortes und in der Feier der Sakramente. 

Christ-Katholische Kirche in Deutschland und Nationalkatholische Kirche in Polen stehen in voller Kirchengemeinschaft miteinander











Die Bischöfe beider Kirchen Klaus Mass und Adam Rosiek unterzeichnen gemeinsame Erklärung in welcher sie sich zum altkirchlichen Glauben und zur Sakramentengemeinschaft bekennen.  


Die Feier der Bischofsweihe, ein internationales Fest des Glaubens 


Bischof Klaus Mass und Weihbischof Thomas Döll wurden am 19. Mai in Urspringen durch die Bischöfe der Old Catholic Church of British Columbia, der Nationalkatholischen Kirche von Polen, sowie der Altkatholischen Kirche der Slowakei in das Bischofsamt konsekriert. Rund 200 Gäste aus Deutschland, Kanada, Polen und Österreich haben mitgefeiert.  Mehrere altkatholische, anglikanische und lutherische Kirchen und Gemeinschaften haben Grußbotschaften gesandt. 

















Die ersten Botschaften der neuen Bischöfe lautet: " Habt keine Angst. Lasst euch nicht entmutigen!" Bischof Klaus meinte in Bezug auf die Initiative "Maria 2.0", " wenn selbst die Treuesten unter uns, unsere Töchter, Frauen und Mütter in den Streik treten, dann muss doch wohl auch der letzte erkennen, dass es so nicht weitergehen kann. Deshalb engagieren wir uns in einer synodalen Kirche. Wenn Du glaubst, dass es unmöglich sei, dann fang an!" Weihbischof Thomas ergänzte: "Wir können nur dann frustriert sein, wenn wir den Glauben verlieren. Wir lassen uns unsere Katholizität nicht nehmen. Wir stehen zu den Werten und Traditionen der Kirche, aber wir haben keine Scheuklappen auf. Wir leben eine Kirche ohne Mauern, eine Kirche der Offenheit", in der, wie Bischof Jürgen Schmode zuvor in seiner Predigt betonte, "jeder willkommen ist!" Letztlich ist es, wie Weihbischof Thomas bemerkte, die Liebe, auf die es ankommt: Die Liebe zu uns selbst, zum Nächsten und zum Fremden. Es ist die Liebe, die uns zur Gemeinschaft formt." .


Pressemeldungen 







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Ökumenische Feier der Chrisammesse in Österreich



Der Bischof (electus) war dieses Jahr durch die hochkirchliche Vereinigung in Österreich eingeladen die Chrisammesse mit Fusswaschung und der Weihe der hl. Öle  am Gründonnerstag (18.April) im ökumenischen Kreis mit Lutheranern, Altkatholiken und Anglikanern im Salzkammergut zu feiern.

Wunderbarer Wallfahrtsgottesdienst in

Maria Seelenberg in Eggenthal (Schwaben)

Neuer Gottesdienstort für die Christ-Katholiken in Schwaben

















Weitere Informationen bei: Pfr. Gerhard Seidler, 07584 – 3233,   brunnenhof-kraeuter-und-mehr@t-online.de


Tut dies zu meinem Gedächtnis

Einladung zum Liturgischen Seminar / offen für alle am Thema Interessierten!

am 12./13. und 26./27. Januar 2019 in Ebenweiler












Information & Anmeldung: P. Gerhard Seidler, Kornstr. 61, 88370 Ebenweiler, Tel. 07584 3233

brunnenhof-kraeuter-und-mehr@t-online.de


Aktualisierungen des liturgischen Kalenders zum 1. Advent 2018










Neue Gedenktage für eine lebendige Spiritualität


Abweichend vom Liturgischen Kalender, wie er sich im Lektionar der Christ-Katholischen Kirche vom 1. Advent 2015 findet, werden ab 1. Advent 2018 folgende Gedenktage in das Kalendarium der Kirche eingefügt:


Jacques Loew (* 31. August 1908; † 14. Februar 1999) - Vater der Arbeiterpriester

Die 21 koptischen Märtyrer (15.02.2015)

Juliana von Norwich (8.Mai) 1342 in England; † nach 1413

Dorothee Sölle (30. September 1929 - 27. April 2003) und Rupert Neudeck (14. Mai 1939 - 31. Mai 2016), Propheten der Gegenwart (31.05.)

Frère Roger Schutz (1915-2005) (16.08.)

Teresa von Kalkutta; * 26. August 1910; † 5. September 1997 (5.September)

Charles de Foucauld –(15. September 1858 – 1.12.1916) (1.Dezember)

Adolph Kolping (* 8. 12.1813; † 4. 12.1865) (4.Dezember)

Maria, Mutter der Kirche (Montag nach Pfingsten)


Ferner wird das Gedenken an die skandinavischen Heiligen:

07.01. Knud „Lavard”, 07.02. Olav Engelbrektson, Bischof, 18.05.Erik Jedvarson von Schweden,

10. 07.Knut von Dänemark, 29.07. Olaf Haraldson von Norwegen

künftig, wie in Deutschland allgemein üblich, gemeinsam am 10. Juli begangen.



Neuer Gottesdienststandort in Baden Württemberg


St. Vinzenz von Paul




1. Synode der Christ-Katholischen Kirche in Deutschland


Ein Fest des Glaubens gefeiert


Vom 2.- 4. November tagte die erste Synode der Christ-Katholischen Kirche in Deutschland. Die Kirche konstituierte sich durch die Verabschiedung ihres Kirchenrechtes, dem Bekenntis zu ihren Glaubensgrundlagen, sowie durch die Wahl ihres ersten Bischofs und des ersten Synodalrates. Die Tage waren geprägt durch intensive Gespräche, Gebete und dem Erlebnis geschwisterlicher Gemeinschaft. Die Synode dankte von Herzen unserer Schwesterkirche in Kanada, welche durch Bischof Jürgen Schmode vertreten war. Insgesamt war spürbar, wie sehr die Geburtswehen der vergangenen Monate überwunden sind und sich Laien wie Geistliche mit neuem Schwung den Aufgaben der Zukunft stellen wollen.   















Die Feier der Vesper und der Abend der Begegnung, unter anderem auch mit Bürgermeister Gerhard Hainzinger (CSU)


In der Synodenaula: Gebet, Diskussion und Entscheidung






















Bischöflicher Wahlspruch: In mei memoriam facietis (Lk 22,19)















Bischof electus Klaus und Bischof Jürgen

Die Konsekration von Bischof Klaus ist für den 19. Mai 2019 vorgesehen.




Die Feier der Eucharistie mit Beauftragung unseres neuen Subdiakons Roman Weimann
















Die Synodenakten werden in der kommenden Kirchenzeitung veröffentlicht.

Deo Gratias!

 

Bischof electus Klaus mit Bischof Jürgen


Pastoralbesuch von Bischof Jürgen Schmode in der Gemeinde St. Andreas




















Bischof Jürgen besuchte zur Stärkung der Gemeinde, zur Vorbereitung der Synode und zur Visitation unserers neuen  Gottesdienstortes in Engen die Gemeinde St. Andreas in Ebenweiler.





Kongress in Dresden

Mut zur Religion in der modernen Gesellschaft


"Wer das christliche Abendland retten wolle", so Staatsminister Oliver Schenk, mit Seitenhieb auf Pegida, "der möge am Sonntag in die Kirche gehen." Rund vierhundert Personen sind der Einladung des Herder Verlages am 8. September nach Dresden gefolgt, als Vertreter der Christ-Katholischen Kirche waren P. Gerhard Seidler und Diakon Fritz Hartmann zugegen. 
















Zunächst fand die Passauer Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Barbara Zehnpfenning griffige Antworten auf die Frage in wieweit Religion in der pluralen und säkularen Gesellschaft geeignet sei Orientierung zu geben. Der Königsweg liegt für Zehnpfenning darin sich selbst, samt der damit einhergehenden Begrenzungen anzunehmen. Wer sich selbst durch Gott angenommen weiß, sei auch in der Lage andere Menschen anzunehmen und für diese Verantwortung zu übernehmen. Der Theologe Dr. Gotthard Fuchs beschrieb den gegenwärtigen Wandlungsprozess der Kirche in unserer Gesellschaft, nicht nur als Sterbeprozess, sondern auch als Erkenntnisprozess. Die Kirche sei kein statisches Gebilde sondern ein dynamischer Organismus. Sie sei wie der Mond, welcher zu unterschiedlichen Zeiten mehr oder weniger in der Lage sei im Licht der Sonne zu strahlen. Die entscheidende Frage für die Kirche in der Gegenwart sei es daher nicht ihre Strukturen und Einflüsse zu sichern, sondern Gott neu zur Geltung zu bringen. „Höre Israel! Der Herr ist unser Gott, der Herr ist einzig. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft. Du sollst deinen Nächsten, ja den Fremden, lieben, er ist wie Du. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden!“ (Mk 12, 28b-34)

Daran anknüpfend zeigte der Münsteraner Dogmatiker Prof. Dr. Michael Seewald die Bedeutung der Anthropologie für die Theologie der Gegenwart auf und führte das Auditorium schließlich an den Anfang des Markusevangeliums. Das was wir zu verkünden haben ist euangelium - frohe Botschaft. In dieser Botschaft kann die Kirche zu jeder Zeit nichts anderes sein, als die Gemeinschaft der Hoffnungsvollen.

   

Der gewählte Bischof der Christ-Katholischen Kirche bekennt sich gegenüber der bayerischen Staatsregierung zu Europa und Deutschland



In seinem Schreiben an Ministerpräsident Dr. Markus Söder zitiert Bischof electus unter anderem auch die in Bayern übliche Eidesformel katholischer Bischöfe:


"Vor Gott und auf die heiligen Evangelien schwöre und verspreche ich, so wie es einem Bischof geziemt, Deutschland und Bayern Treue. Ich schwöre und verspreche, die verfassungsmäßig gebildete Regierung zu achten und von meinem Klerus achten zu lassen. In der pflichtmäßigen Sorge um das Wohl und das Interesse des deutschen Staatswesens werde ich in Ausübung des mir übertragenen geistlichen Amtes jeden Schaden zu verhüten trachten, der es bedrohen könnte."


In seinem Schreiben vom 28. Dezember 2018 dankt der Leitende Ministerialrat des Bayrischen Staatsministerium für Untericht und Kultus Dr Dieter Schütz Bischof (electus) Klaus Mass für sein  ausdrückliches Bekenntnis zu unserer verfassungsgemäßen staatlichen Ordnung und wünscht dem neuen Bischof alles Gute zur Ausübung seines verantwortungsvollen Amtes. 


Hintergrund: In Deutschland regelt und ordnet jede Religionsgemeinschaft auf Grundlage des allgemeinen Gesetzes ihre Angelegenheiten selbständig. In Bayern sind ausschließlich die röm.-kath. Bischöfe gemäss Konkordatsvereinbarungen zu oben zitierten Treueeid verpflichtet.

Eucharistische Gastfreundschaft


Gegenseitige Einladung an den Tisch des Herrn ausgesprochen


Im ökumenischen Dialog mit der Anglikanischen Kirche in Deutschland (Reformierte Episkopalkirche) konnte die gegenseitige Einladung zur Eucharistie ausgesprochen werden. Die volle Kirchengemeinschaft konnte hingegen nicht festgestellt werden, da die Anglikanische Kirche in Deutschland hierfür ausdrücklich die Übernahme der 39 Artikel der englischen Reformation voraussetzt.


Merkwürdigerweise behauptet die Anglikanische Kirche in Deutschland mittlerweile jedoch auf ihren Internetseiten: Die bisherigen Gespräche könnten "nicht exklusiv oder als formelle, bilaterale Absprache mit der „Christkatholischen Kirche“ interpretiert werden." Um die so entstandene Verwirrung in der Sache zu klären, veröffentlichen wir hier die beiden Dokumente, in welchen die beiden Kirchen die Gläubigen der jeweils anderen Gemeinschaft an den Tisch des Herrn eingeladen haben.


Von Seiten der Anglikaner wurde diese Einladung ausdrücklich zwar nicht als formale, wohl aber als Herrstellung der Kirchengemeinschaft de facto bezeichnet.Um die entstandene Verunsicherung zu beheben, hat die Christ-Katholische Kirche in Deutschland Bischof Gerhard Meyer um ein klärendes Gespräch gebeten.     


 

Ökumenisches Stundengebet









Die  Christ-Katholische Kirche gehört der Initiative Ökumenisches Stundengebet an. Regelmäßig treffen sich Christen unterschiedlichster Konfessionen an verschiedenen Orten in Deutschland um miteinander zu beten. Mögen auch unter den Konfessionen große Unterschiede in Fragen des Amtes oder der Sakramente bestehen, im Gebet der Tageszeiten finden die Getauften dann doch zusammen.


Nähere Informationen und Gebetsorte finden Sie hier.


Katholisches Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland beendet Konzelebrationsgemeinschaft mit der

Old Catholic Church of British Columbia 


Ökumenische Verstimmung


Wie Bischof Matthias Ring (Bonn) Bischof Gerard Laplante (Vancuver) in einem Schreiben vom 12. Juli 2018 mitteilte, ist es Geistlichen der Old Catholic Church of British Columbia künftig nicht mehr möglich in Gottesdiensten des katholischen Bistums der Alt-Katholiken in Deutschland zu zelebrieren oder als Konzelebranten teilzunehmen. Bischof Ring begründet diesen Schritt mit der Unterstützung der Old Catholic Church of British Columbia  für die Christ-Katholische Kirche in Deutschland. Aus Sicht von Bischof Ring sei es ein unfreundlicher Akt der kanadischen Kirche sich an der Etablierung einer zweiten altkatholischen Kirche in Deutschland zu beteiligen. Bischof LaPlante wies den Ausdruck "Unfreundlicher Akt" als unangemessen zurück und rief alle Beteiligten dazu auf, sich mehr von Nächstenliebe, den von Bosheit leiten zu lassen. Trotz allem bleibt es erfreulich, dass die seit 2010 bestehende Einladung zum gegenseitigen  Eucheristieempfang für die Mitglieder beider Kirchen durch Bischof Ring nicht wiederufen wurde. Der Briefwechsel ist an den Erzbischof von Utrecht weitergeleitet worden.




Die Christ-Katholische Kirche in Deutschland steht ab sofort

in voller kirchlicher Gemeinschaft mit der Old Catholic Church of British Columbia




Wechsel im Amt des Bischofs protectors 


Bischof Dr. Roald N. Flemestad verabschiedet

und Bischof Joseph Gerard LaPlante begrüßt


Die Christ-Katholische Kirche hat sich am 5. Juli 2018 von ihrem bisherigen Bischof Protektor Dr.Roald N. Flemestadt (Nordisch-Katholische Kirche) mit großem Dank verabschiedet. Und zugleich dessen Nachfolger Bischof Joseph Gerard LaPlante (Old Catholic Church of British Columbia) begrüßt.



Geistlicher der Christ-Katholischen Kirche nimmt

an einem internationalen Forschungsprojekt zum Thema Achtsamkeit

vom 3. -13. März an der Pontificia Universidad Católica de Chile teil

  

Dabei geht es um die Frage, wie in verschiedensten Kulturen Achtsamkeit im Alltag gelebt und weitergegeben wird. Bei der Achtsamkeit handelt es sich um eine mentale Grundkonstante gelingenden spirituellen Lebens. Es sind vor allem fünf wichtige Attribute, die Achtsamkeit ausmachen: beobachten, beschreiben, mit Gewahrsein handeln, Nicht-Bewerten sowie reflektierende innere Erfahrung.

Menschen, die eine achtsame Haltung erlernen wollen, brauchen zunächst die Intention als Ausdruck einer bestimmten Absicht, achtsam zu sein und sich weiterentwickeln zu wollen. Zweitens die Aufmerksamkeit als Zeichen des aktuellen Erlebens ohne Gedankenfixierung, Gefühlsfokussierung oder Bewertung. Drittens den Aspekt der Einstellung als eine akzeptierende, mitfühlende Grundhaltung gegenüber jeglicher Erfahrung und Begegnung. Dies geschieht mittels stetiger Übung, vor allem durch meditative und kontemplative Praktiken. An dem Forschungsprojekt nimmt eine Forscherin der Hansehochschule Groningen,  eine Ordensschwester und Psychologin der Universität Ho Chi Minh City, Kollegen der Pontificia Universidad Católica de Chile, eine Forscherin der Psychologischen Fakultät der Universität Moskau sowie zwei Forscher aus der Schweiz, darunter Diakon Prof. Dr. Volker Schulte

 

 



Neuerscheinung

 

Mut zur Koinonia

Bausteine einer altkatholischen Ekklesiologie

von Klaus Mass

ISBN: 9783745076509 19,90€




 

Das Buch betrachtet die Kirche aus altkatholischer

Perspektive.Welche Rolle kommt der Heiligen Schrift

und der kirchlichen Tradition zu? Können aus dem

ersten christlichen Jahrtausend Lösungsansätze für

die kirchlichen Probleme der Gegenwart gefunden

werden? Der Autor fragt nach den Aufgaben der

ökumenischen Theologie heute. Dabei entwickelt er,

ausgehend von der eucharistischen Gemeinde und vom allgemeinen Priestertum der Getauften einen Blick auf die Kirche und ihre Ämter. Schließlich geht er auf brennende Gegenwartsfragen wie die synodale Struktur der Kirche, die Ordination von Frauen zu Diakonen und Priestern oder den Umgang mit geschiedenen und wiederverheirateten Paaren ein.

Link zur Bestellung

 



Internationales Symposium, 26. Februar bis 1. März 2017 in Rom

 

Luther und die Sakramente














 

(Die Vorträge, Diskussionen und Workshops fanden in der Päpstlichen Universität Gregoriana statt.)

 

Auf Einladung des Päpstlichen Einheitsrates (Rom), des Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik (Paderborn) und der Theologische Fakultät der Päpstlichen Universität Gregoriana (Rom) fand das Internationale Symposium "Luther und die Sakramente" in Rom statt. Katholiken und Lutheraner haben im gemeinsamen Dialog der vergangenen Jahrzehnte gelernt, die überkommenen Vorurteile und die sich daraus entwickelnden Kontroversen zu überwinden. Heute können sie die Anliegen der Theologie Martin Luthers gemeinsam in einer ökumenischen Relecture neu verstehen. Unter den Referenten waren Prof. Dr. Theodor Dieter (Strasbourg), Prof. Dr. Michel Fédou SJ (Paris), Bischof Dr. Jari Jolkkonen (Evangelisch-Lutherische Kirche Finnlands), Kurt Kardinal Koch (Rom), Prof. Dr. Angelo Maffeis (Brescia), Gerhard Ludwig Kardinal Müller (Rom), Prof‘in Dr. Friederike Nüssel (Heidelberg), Prof. Dr. Jorge Scampini OP (Buenos Aires), Prof. Dr. Wolfgang Thönissen (Paderborn), Prof. Dr. Stefan Tobler (Sibiu)und Prof. Dr. Etienne Emmanuel Vetö CCN ( Rom).

Rund 200 Gäste aus Europa, den USA und Asien waren zur gemeinsamen Begegnung angereist. Zunächst erkundeten die Teilnehmer Rom auf den Spuren Luthers per pedes, anschließend lud die örtliche evangelisch-lutherische Gemeinde zum Abendgebet und Empfang ein. Am Sonntag hatten die Kongressteilnehmer Gelegenheit auch an einem lateinischen Pontifikalamt im Petersdom teilzunehmen. Am Abend feierten sie mit Kardinal Kurt Koch eine Pontifikalvesper in St. Ignatius. Ohne als Referenten aufzutreten nahmen auch Kardinal Kasper, Pater Augustinus Sander OSB (Maria Laach), sowie Bruder Richard von der ökumenischen Gemeinschaft von Taize an den Vorträgen und Diskussionen teil.

Unter den lutherischen Geistlichen fanden sich mehrere Bischöfe aus Finland und Deutschland, unter diesen auch der Altbischof der Selbständig Evangelischen Kirche (SELK) Jobst Schöne und der Mitteldeutsche Regionalbischof Johann Schneider. Die orthodoxe Kirche wurde durch den Archimandriten Kornelius Athanasakis, unsere Kirche  durch Generalvikar Klaus Mass vertreten.

Der Liturgie am Aschermittwoch (in der Generalatskirche der Franziskaner-Minoriten) stand Kardinal Müller vor, der den Teilnehmern das Aschenkreuz auflegte und sie zu Versöhnung und Umkehr aufrief. In seinem anschließenden Vortrag zeigte er sich als großer Kenner Dietrich Bonhoeffers, welchen er als Schlüssel zum weiteren ökumenischen Dialog vorstellte.

In der abschließenden Diskussion dankten die Teilnehmer den Referenten und Veranstaltern und forderten zugleich eine stärkere Praxisorientierung der ökumenischen Arbeit ein. Das Fazit eines evangelischen Studenten aus Heidelberg: "So wie auf diesem Symposium habe ich meine Kirche eigentlich noch nie erlebt und verstanden." Besonderer Dank gilt Herrn Dietrich vom Möhler-Institut für die perfekte Organisation.





Deutsche Fassung des PNCC Hymnus von Bischof Hodur

 

1. Einst trugen wir die Last der Knechtschaftsketten, in Liebe hast du uns befreit,

so sind wir alle Jahr zu deinem Dienst bereit.

 

2. Deine Kirche bauen wir voll Mut, die uns zur Quelle sprießt,

aus welcher ewiglich Glaube, Hoffnung und Liebe fließt.

 

3. Von den Altären spricht Christus wie zu alten Zeiten,

dass wir unsere blinden Augen öffnen, für seine Armen zu streiten.

 

4. Auch heute offenbart er sich, inmitten aller menschlichen Leiden,

nährt uns durch Brot und Wort, auf das wir müssen nichts erneiden.

 

5. Wo wir zweifeln stärkt er uns, richtet uns auf aus der Sünde Niedrigkeit,

wo wir in selbstgefälligem Schlummer ruhn, ruft er uns in des Lebens Wirklichkeit.

 

6. Neues Leben gießt er unseren Seelen durch der Buße Umkehr ein,

entflammt die Herzen mit heilger Leidenschaft zum Glaubenskampfe rein.

 

7. Ungesehen unserer Treue, führt Christus unser Held

ohne dass es ihn je reue, durchs sumpf'ge Lebensfeld.

 

8. Mögen wir in beständiger Treue, solange wir leben,

das heil'ge Banner des Glaubens in unserer Brust zu Gott erheben.





Ökumenisches Lektionar in altkatholischer Tradition

für die Kirche in unserer Zeit

Die Christ-Katholische Kirche in Deutschland stellt ihr neues Lektionar vor














 

Laut Beschluss der Pastoralkonferenz vom 7. November 2015 soll in den Christ-Katholischen Gemeinden in Deutschland das neue Lektionar zum 1. Advent zum Einsatz kommen.

 

Die Arbeit am Lektionar hat von der Erstellung des Heiligenkalenders, über die Festlegungen zum liturgischen Jahr, die Auswahl der Bibelperikopen und der Erstellung einer umfangreichen theologischen Einführung (siehe aktuelle Kirchenzeitung) über ein Jahr gedauert, das Ergebnis kann sich wohl mehr als sehen lassen und bildet den Grundstein für eine eigenständige Liturgie in altkatholischer Tradition.

Entstanden ist ein wirklich ökumenisch-liturgisches Buch. Als Bibeltext wird die Zürcher-Übersetzung, der reformierten Kirche der Schweiz, verwendet. Die deuterokanonischen Schriften des Alten Testamentes entstammen der Einheitsübersetzung. Der Jahreskreis folgt bezüglich der Epiphanie und Vorfastenzeit den aktuellen Erkenntnissen der lutherischen Liturgiewissenschaft.

 

Als erstes christliches Lektionar wird konsequent neben dem Evangelium, täglich auch aus der Tora gelesen. Damit wurde das von Prof. P. Dr. Georg Braulik OSB bereits vor Jahren entwickelte "Wiener Modell" erstmals ins Leben umgesetzt. Für jeden Tag stehen vier Lesungen zur Verfügung, wobei der Liturge bezüglich der zweiten Lesung entweder eine alt- oder neutestamentliche Perikope wählen kann.

 

Das auf zwei Jahresreihen angelegte Lektionar (Beide Bände zusammen umfassen ca. 1400 Seiten) enthällt darüberhinaus zahlreiche in anderen Lektionaren übersehene "biblische Frauentexte" auf welche ein eigener Anhang verweist. Damit wird erstmals sowohl eine echte Gleichberechtigung zwischen der Bibel Jesu (AT) und dem Evangelium Jesu (NT) hergestellt und in bisher nichtgekannterweise auf die Bedeutung der Frauen in der Heilsgeschichte hingewiesen.

 

Neben den Sonn- und Werktagen, finden sich Texte für die Heiligengedenktage, für Communetexte und Votivmessen, sowie für Trauungen und Beerdigungen.

Komplettiert wird das Lektionar durch eine kleine Reihe von Vigilien.

 

So durfte ein aktuelles Lektionar entstehen, welches sich immer wieder an altkirchlich-orthodoxen Traditionen und Überlieferungen orientiert und seinen Nutzern gleichzeitig große liturgische Gestaltungsmöglichkeiten anbietet.

 

Die Christ-Katholische Kirche in Deutschland dankt zahlreichen Fachgelehrten aus den christlichen Kirchen, sowie aus dem Judentum für ihre Unterstützung durch Rat und Tat.

Das Lektionar kann in gedruckter Version über die Christ-Katholische Kirche zum Selbstkostenpreis von ca. 70 Euro pro Band bezogen werden.

 



Die Christ-Katholische Kirche

ist dem Verein "Ökumenisches Stundengebet" beigetreten.













 

Die Initiative „Ökumenisches Stundengebet“ ist ein Netzwerk für liturgische Spiritualität. Wir schöpfen aus der gemeinsamen Tradition der Konfessionen und öffnen diese für neue Sprach- und Singformen.

 

Im Stundengebet sehen wir auch eine Antwort auf gemeinsame Herausforderungen im Wandel der Gemeinden wie Personalmangel und die Stärkung des Ehrenamts, Gemeindefusionen und kleiner werdende Gottesdienstgemeinden etc.

 

Mit vereinten Kräften wollen wir mit Leben füllen, was ökumenisch heute möglich ist: Im gemeinsamen Stundengebet realisiert sich bereits volle Gottesdienstgemeinschaft.